Wie Holzquadrat aus Nordhorn den Generationswechsel meistert – mit Manfred und Lucas Reinink
Shownotes
Wie entwickelt sich ein einfacher Holzhandel zu einem modernen Baudienstleister? Rolf Masselink spricht mit Manfred und Lucas Reinink von Holzquadrat in Nordhorn über den Generationswechsel innerhalb eines Familienunternehmens und die Zukunft des Handwerks.
In einer Gewerbehalle in Neuenkirchen fing im Jahr 2000 alles an. Ursprünglich setzte Gründer Manfred Reinink den Fokus von Holzquadrat auf den Holzhandel, doch schnell kommen weitere Anfragen hinzu: Parkett, Türen, Renovierungen und komplette Sanierungen. Mit der Zeit entwickelt sich das Unternehmen immer stärker zum Gesamtdienstleister für private und gewerbliche Bauprojekte. Seit Anfang 2025 ist Manfreds Sohn Lucas Inhaber des Unternehmens. Er ist überzeugt, dass der Bedarf an Renovierung und Modernisierung in den kommenden Jahren weiter ansteigt. Entsprechend ist auch sein Zukunftsplan: wachsen, sich breiter aufstellen und gesund expandieren.
Wie gelingt die Übergabe eines Familienunternehmens an die nächste Generation? Welche Chancen bietet der Renovierungsmarkt in den kommenden Jahren? Und wie kommt man in der turbulenten Handwerksbranche durch Krisenzeiten? Antworten gibt es in der fünften Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".
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Transkript anzeigen
00:00:01: Chefsachen,
00:00:02: der Wirtschaftspodcast,
00:00:03: der Graschafter Nachrichten und der Wirtschaftsvereinigung.
00:00:06: Mit Räufmasselling und Gästen aus der Region.
00:00:14: Renovieren, Umbauen modernisieren aber wie oder wie in einer Garage ein Bau-Dienstleister entsteht.
00:00:22: Darüber möchte ich heute sprechen mit Manfred und Lukas Reining.
00:00:26: das sind die Inhabe des Nordtauner Unternehmens Holz Quadrat.
00:00:30: Damit herzlich willkommen, Manfred und Lukas.
00:00:32: Und herzlich willkommen liebe Zuhörer zur neuen Folge von Chefsachen!
00:00:36: Ja
00:00:37: also Stichwort Garage habe ich schon erzählt aber vielleicht müssen wir eben mal nochmal sagen manfred und lukas sind Vater und Sohn.
00:00:46: ihr seid beide mit diesem Unternehmen streng verwoben wenn auch nicht mehr so wie es noch vor kurzem war.
00:00:51: darüber sprechen wir gleich.
00:00:52: aber wir fangen mal an mit der garage.
00:00:57: ein Unternehmen, was Holz Quadrat heißt?
00:01:00: Manfred.
00:01:01: Das hast du mal gegründet... Was muss ich mir darunter vorstellen?
00:01:06: Also ich habe Holz Quadrate gegrünt im Mai zweitausend.
00:01:09: Wir haben das einem Institut übergeben wie wir uns vielleicht später nennen wollen.
00:01:15: Wir wollten nicht Reinig-Wolzhandel heißen, wie es Feuer in Jahren vorher war, sondern wir wollten einfach einen Namen haben der wenn eine Trennung kommt der Name Reinig nicht auftaucht.
00:01:27: Seid ihr denn ein Holzhandel?
00:01:30: Jetzt sind wir kein Holzhandeln, früher waren wir einer!
00:01:32: Wir waren früher reine Holzhandle mit Laminat, Paket und so weiter und so fort.
00:01:37: Das habe ich nebenberuflich gemacht aber auch gewerblich Und dann sind wir im Mai zweitausend mit einer Gewerbehalle in neuen Kirchen gestartet Neuen Kirchen bei Reine.
00:01:48: Und daraus hat sich das Ganze dann weiterentwickelt.
00:01:50: das heißt also wir haben den Holzhandl weiter forciert Dienstleistungen, Türen eingesetzt und so weiter.
00:01:57: Und dann ist der Name mit Holzverrat dort entstanden.
00:02:01: Sollte eigentlich erst Wutstock heißen?
00:02:04: Das kennen
00:02:05: nur die Älteren noch.
00:02:07: Genau das kennen nur älterinnen.
00:02:08: und jetzt haben wir gesagt Holzverrad ist der bessere Begriff.
00:02:12: Damals hat er gut gepasst heute passt er sicherlich auch noch.
00:02:15: aber da wir gerade in diesem Bereich der Sanierung sehr stark tätig sind gibt der Holzquadrat, der Name das nicht so her.
00:02:24: Der Name Holzqurad ist eher nach wie vor für Holzpaket-Türen und solche.
00:02:29: Das sind die Graschafter, die das so aufnehmen.
00:02:32: Wir haben lange gebraucht um einfach das bekannt zu geben dass wir eben diese... Diesen Bausektor machen.
00:02:39: Ja, nochmal zu dir.
00:02:40: eben du sagst ist in neuen Kirchen gegründet worden?
00:02:42: In der Garage glaube ich, in der heimischen Garage hast Du angefangen?
00:02:45: Ja, vor Hause.
00:02:46: Ja kommst Du denn aus Neuen Kirchen?
00:02:48: bist Du Westfalen?
00:02:48: Nein Ich bin Northerner Waschächter-Norther bin hier geboren.
00:02:52: ja und wie kommst du dazu dann den neuen kirchen eine Firma zu gründen?
00:02:55: Ja das hat Bezieh auch durch Lieferanten entstanden durch dem Bürgermeister vor Ort.
00:03:01: Und es gab zu dem Zeitpunkt bin ich auch ganz ehrlich, gab's auch Fördermittel dazu wegen der Baurei und so weiter in einem Gewerbegebiet.
00:03:08: Niedersachsen war ... da ist ja Neutral-Westfalen nieder.
00:03:10: Sachsen machte hat das damals nicht so stark gemacht und deswegen haben wir uns dafür entschieden in neuen Kirchen dort zu bauen und durch das Unternehmen zu starten als Holzquadrat.
00:03:21: Ja Lukas und jetzt seid ihr in Nordhauen ja schon einige Jahre da seid er auch schon mal umgezogen Seid ihr an der neuen Hauserstraße?
00:03:30: Da war glaube ich früher mal ein Autohaus, die Lokalität habt ihr da übernommen.
00:03:37: Ihr seid in einem Markt den ich gar nicht so richtig verstehe also jemand der eine Tür eingesetzt haben will meinetwegen im Unternehmen oder bei sich zu Hause der bestellt einen Tischler oder sowas und ihr macht aber bisschen mehr.
00:03:51: ja genau wir machen bisschen mehr als wie Papa gerade schon gesagt hat sind wir dann irgendwann nach Nordhorn zurück.
00:03:58: Das kam einfach dadurch, dass wir irgendwann den zweiten Standort in Nordhorn hatten.
00:04:02: Und dann kam halt immer mehr Anfragen bezüglich, könnt ihr das noch mitmachen?
00:04:08: Ich habe keine Lust mich darum zu kümmern.
00:04:10: und dann hat Papa mal gesagt ja, das kriegen wir schon hin!
00:04:13: Wir kennen da jemanden oder der Freundeskreis oder wer auch immer kennt jemandem, der das eigentlich sehr gut macht wo man mit der Qualität der Arbeit auch zufrieden ist und so ist es immer weiter entstanden dass wir einfach immer mehr in den Sektor reingerutscht sind, Renovierung und Sanierung.
00:04:32: Und ja mit Partnerbetrieben jetzt mittlerweile auch schon etliche Jahre zusammen.
00:04:37: bei dem Partnerbetrieb gab es dann auch immer wieder Wechsel bis einfach die Qualität so gestimmt hat wie wir's haben wollten.
00:04:47: Ja und dann haben wir vor zehn Jahren oder mal mal im Papa das Gebäude an einer Neunhauser Straße gekauft.
00:04:54: Dann sind wir ja von der Altenkirch am Markt, da saßen wir erst an der Ecke linkener Straße.
00:04:59: Weil das alles einfach zu klein wurde.
00:05:02: Sind wir dann an die neuen Hauserstraße umgezogen?
00:05:05: Da kann ich mich auch noch ganz genau dran erinnern.
00:05:07: Da sind wir dann sonntags lang gelaufen und haben alles nochmal abgesteckt.
00:05:11: wie muss sich Ausstellung nachher aussehen?
00:05:13: Wie kann man es am besten machen, um einfach auch zu zeigen Was machen wir eigentlich alles?
00:05:18: Worum können wir uns kümmern?
00:05:19: Wir sind nicht mehr so der klassische Holzhandel sondern wir kümmernd uns halt wirklich darum.
00:05:25: Wenn du jetzt zum Beispiel renovieren möchtest, dein Badezimmer und hast nur mit dem Podcast zu tun.
00:05:31: Hast sonst keine Zeit dafür, dass du zu uns kommst?
00:05:34: Und wir wickeln das Ganze dann mit dir ab.
00:05:37: Du hast noch einen Ansprechpartner für das ganze.
00:05:39: Also erst mal ihr seid Handwerker,
00:05:41: würde
00:05:41: ich sagen.
00:05:41: Aber ihr seid nicht nur Handwerke die all selber machen sondern du hast gerade schon gesagt, ihr habt auch Partner.
00:05:47: Ihr seid also auch Dienstleister aber alles ist Bausektor oder ist Bauhandwerk.
00:05:53: Wer sind denn so eure Zielgruppen?
00:05:56: Also, wenn ich jetzt mein Badezimmer renovieren will wie du gerade gesagt hast dann bin ich erstmal Privatperson und würde euch das in eine Hand geben.
00:06:04: Wenn ich mich nicht drum kümmern will also alles aus einer Hand kümmert euch mal und wenn es fertig ist sagt ihr Bescheid.
00:06:09: aber seid ihr auch mit Gewerbekunden unterwegs?
00:06:15: Ja durchaus auch Ich stecke das immer so ab, also ich würde jetzt immer sagen zwischen seventy-fünf und achtzig Prozent sind noch Privatkunden die wir haben.
00:06:24: Und dann der Rest.
00:06:24: so die zwanzig Prozent sind nachher irgendwo Gewerbekunden aber auch zu neunzig Prozent der Gewerbe Kunden alles hier in der Grafschaft.
00:06:32: ja.
00:06:33: Also Wir sind wirklich fast nur regionale unterwegs.
00:06:36: außer irgendeiner hat wo mal eine Ferienwohnung gekauft und möchte sie gerne mit uns renovieren.
00:06:41: Das machen wir da natürlich auch.
00:06:42: Ja
00:06:43: Manfred das ist ja Nicht über Nacht entstanden.
00:06:47: Also du kommst aus dem Holzhandwerk, bist du auch selber Holzhantwerker Tischler oder bist du eher Händler
00:06:52: gewesen?
00:06:53: Nein ich hab mit Tischlern gelernt noch früher weiter viel mal.
00:06:56: Berührmann an der BNU-Straße.
00:06:58: Herr Sienerschef der Bernhard ist leider früh verstorben nach sechs Monaten natürlich meine Lehre begonnen hatte.
00:07:03: Ich habe Tischla gelernt und habe auch als Geselle gearbeitet.
00:07:07: dann war ja so ein bisschen die Bauchkrise Arbeitslosigkeit Man sich so ein, zwei Jahre durch den Markt getingelt.
00:07:14: Führerschein Klasse II gemacht mal Lkw gefahren.
00:07:17: dann war ich auch lange Zeit im Rohrleitungsbau tätig mit Schwiegervater der auch leider früh verschorben ist.
00:07:24: viel auswärts gewesen also auch da alle meine Scheine gemacht.
00:07:29: zum Schluss bei der großen Preußack gewesen die heute TUI ist über zehn zwölf Jahre und dann ist zweitausend eben.
00:07:36: die Preußak hat dann Insolvenz angemeldet.
00:07:39: Ja und dann sollten wir in anderen Firmen übergehen.
00:07:41: Und das habe ich dann gesagt, nee machen wir nicht.
00:07:44: Schick mir mal die Kündigung da soweit und wir machen da was anders.
00:07:48: Und dadurch ist es entstanden.
00:07:49: der Holzhandel war schon ja florierend.
00:07:53: man konnte das gut immer noch nebenbei machen.
00:07:55: aber dann kam doch die Zeit und gesagt komm jetzt mal alles in die Wachschale schmeißen wir ziehen nach neuen Kirchen mit der Firma.
00:08:03: Dann bin ich hier immer geblieben auch da ging's ja weiter ... haben dann in neuen Kirchen das alles gestartet.
00:08:09: Also
00:08:09: bist du so ein Self-Mate Man, der eigentlich schon ein bisschen aus dem Bereich Holz kommt?
00:08:14: Aber das Unternehmen was Du dann aus kleinen Anfängen aufgebaut hast... Das war eigentlich ursprünglich sogar nicht dein Plan
00:08:20: gewesen.
00:08:21: Nein es war überhaupt nicht!
00:08:22: Also ich habe schon viele Berufe erfolgreich gemacht muss ich ehrlich sagen und auch finde ich auch stolz drauf keine Frage.
00:08:28: Ich hab viele Dinge gemacht.
00:08:30: also mich kannst du alles fragen außer was mit Elektro zu tun hat und Technik richtig im ... oder Computer und so, da musst du mich nicht nachfragen.
00:08:38: Aber alles was handwerklich zu tun hat kannst du mir eigentlich jede Frage
00:08:42: stellen.".
00:08:43: Und nun Lukas hat es gerade schon gesagt ihr habt viele Partner jetzt die also... ...die Dinge machen die du vielleicht nicht selbst kannst.
00:08:52: aber das ist ja auch nicht über Nacht entstanden.
00:08:55: wie kam's denn dazu dass da aus dieser Holzfirma sag ich mal dem Holzhandel und dem Holzhandwerk dann so ein Universaldienstleister wurde?
00:09:06: Ist ja auch so, dass nicht immer die Zeiten so gut waren.
00:09:10: Dass man in diesem Bereich immer viel zu tun hatte und wie Lukas gerade schon erwähnt ist kann immer mehr Leute auf uns zu.
00:09:15: Kannst du das mal mitmachen und diesmal mit machen?
00:09:18: Das ganze umstrukturieren in diesen Renovierungsbetrieb alles aus einer Hand hat.
00:09:23: jetzt zum siebzehn-achtzehnten Jahr.
00:09:25: Jetzt wir haben in den ersten fünf Jahren sicherlich den ein oder anderen noch Mal sagen müssen Du das ist nichts für dich viel Wert drauf legen, auf Qualität und vor allen Dingen ums kümmern.
00:09:37: Ich sage mal ein Beispiel wenn ich dir jetzt einen Zettel geben würde du kümmert dich mal darum der Kunde X braucht das und dass und du hast sich dann innerhalb den nächsten drei Tage dort nicht gemeldet.
00:09:45: Das ist schon schwierig.
00:09:46: und der Kunden wieder anrufen solche Leute brauchen wir nicht und da haben wir lange für gebraucht.
00:09:49: aber wir haben mir jetzt eigentlich einen Top Team rundherum.
00:09:53: wir sind fünfzwanzig achtundzwanzige Betriebe wir sind teilweise thirty-fünf Mitarbeiter die wir aus unserem Haus steuern Und die rechnen wir alle wie unser eigenen.
00:10:02: Also ist ja so, dass wir die Firmen auch Leute eingestellt haben für uns.
00:10:06: Wir haben also von jedem Handwerkszweig immer ein zwei Leute auf den Baustellen verteilt.
00:10:12: Also rechne ich unsere eigenen plus die fünfzehn, die wir dazu brauchen als unseren eigenen Mitarbeiter weil ich sie auch steuern muss ne?
00:10:20: Die stellen uns zwar zur Verfügung es kommen immer die gleichen leute um eine hohe Qualität auch.
00:10:26: Wir habe einen hohen Anspruch.
00:10:27: der Kunde hat einen hohenden Anspruch Und den versuchen wir immer zu vermitteln an den einzelnen Mitarbeiter, um das vernünftig auf dem Weg zu haben.
00:10:36: Ja Lukas du bist jetzt Geschäftsführer dieser Gesellschaft?
00:10:41: Genau
00:10:42: Du bist achtundzwanzig Jahre alt richtig?
00:10:44: Das stimmt!
00:10:45: Du
00:10:45: hast eine Ausbildung gemacht die dich auch zur Geschäftsführung befähigt?
00:10:49: Das stimmte auch.
00:10:50: ja
00:10:50: Erzähl
00:10:51: mal.
00:10:51: Also ich habe auch erst eigentlich was ganz anderes gemacht.
00:10:54: Ich bin in der IT so ein bisschen groß geworden.
00:10:58: Nach meinem Realschulabschluss habe ich gesagt, wo ins Handwerk war erst so nicht meine Richtung.
00:11:04: Ich wollte irgendwo programmieren, irgendwo da die Richtung was machen.
00:11:07: Und dann hat der
00:11:08: Vater gesagt, komm nicht infrage du musst
00:11:09: den Labi übernehmen?
00:11:10: Auch nicht!
00:11:11: Das durfte ich mir selber aussuchen.
00:11:13: also das war nie so dass einer gesagt hat Du musst das machen.
00:11:19: Es war er so, ich hab erst informationstechnische Assistent gelernt, hab auch meine Ausbildung drin gemacht.
00:11:24: und dann habe ich im zweiten Lehrjahr schnell festgestellt Boah, eigentlich ist das nicht so meins.
00:11:30: Ein ganzer Tag vorm Rechner sitzen ist zwar jetzt mittlerweile auch nicht mehr viel anders aber dann habe ich schnell gemerkt dass es nicht so.
00:11:37: Mainz hab dann überlegt was kann ich machen?
00:11:41: ja und eigentlich fand ich Holz immer schon toll und mir hat das immer Spaß gemacht auch irgendwo mal etwas zu basteln oder so und bin dann nach meiner Lehre in der IT in die Tischlerlehre gegangen hab da bei Niemann gelernt Gibt es niemand ja leider nicht mehr, war auch ein Partnerbetrieb von uns.
00:12:02: Und dann habe ich noch zwei Monate als Geselle gearbeitet und bin dann direkt in die Meisterschule vollzeit gegangen.
00:12:09: Da fing das dann alles an mit Corona und die Geschichten alle.
00:12:12: also war nicht das schönste.
00:12:14: um seinem Meister zu machen muss man auch ehrlich sagen weil man viel mehr Theorie wie Praxis hatte wenn man alles von Zuhause gemacht hat.
00:12:22: Ja und dann ist mir Meister irgendwo aufgefallen Betriebswirtschaftlich.
00:12:27: Man macht schon einiges, aber das reicht ja für einen Betrieb eine Größe von sechs, sieben Leuten und alles was.
00:12:36: da drüber ist es schon bisschen schwieriger.
00:12:39: und dann haben wir oder habe ich mich da weiter schlau gemacht und Papa hat auch mal sich ein bisschen umgehört das auch wieso?
00:12:46: Aber dann wurde halt der Betriebspiel noch angeboten von einer Handwerkskammer und den hab' ich dann auch noch hinterhergemacht Und habe dann innerhalb von zwei Jahren in Vollzeit meinen Meister und den Betriebswirt gemacht.
00:12:59: Und konnte so eigentlich bestens vorbereitet, was die Theorie angeht ins Unternehmen einsteigen bzw das Unternehmen dann auch komplett kaufen.
00:13:12: aber jetzt muss man halt sich dem praktischen Teil noch aneignen.
00:13:15: Das klappt auch schon ganz gut würde ich behaupten sowas man auch von anderen alle hört.
00:13:21: Aber man ist doch nur froh dass er Papa doch noch nicht ganz raus ist.
00:13:25: So, nun haben wir gerade schon mal so das Stichwort Corona gehört.
00:13:30: die Bauwirtschaft ist ja nicht immer ganz einfach als Betätigungsfeld da gibt es immer so ein Auf und Ab.
00:13:38: Mal brummt die Konjunktur dass man die Aufträge gar nicht abarbeiten kann.
00:13:41: mal wünscht man sich dass es wieder so wäre weil dann ist das Gegenteil der Fall.
00:13:46: Es gibt viel zu wenig Aufträge.
00:13:48: Man muss die Leute irgendwie halten solange man das kann.
00:13:53: Lass uns mal kurz über die Corona-Zeit sprechen.
00:13:54: Manfred, da warst du ja noch sozusagen der Chef von Skanzel?
00:14:01: Der Leiter des Unternehmens, das bist du heute nicht mehr, kommen wir gleich auch nochmal eben drauf.
00:14:05: aber in der Corona Zeit gab es also für die Bauwirtschaft so ein Auf und Ab... Also es wurde nicht viel gebaut oder?
00:14:13: War das anders?
00:14:15: Wir hatten ja zu dieser Zeit auf wenig mit Neubauern zu tun.
00:14:17: Es war wo das rauskam, also die Coronazeit.
00:14:21: All diese Nachrichten kamen, dass mit Arbeit es weniger wird.
00:14:25: Die Leute zu Hause bleiben müssen und so weiter.
00:14:27: Und sofort haben wir uns auch Gedanken gemacht.
00:14:29: hier gehts weiter.
00:14:31: in diesen Zeiten habe ich auch vorsichtshalber auch Kurzarbeit angemeldet weil wir gar nicht wussten was auf uns zukommt.
00:14:37: das mir die Mitte bei der besprochen du Ich hab Kurzarbeiten gemeldet.
00:14:40: falls jetzt uns doch irgendwas passiert und wir haben mehrere Wochen Nichtwas zu tun machen wir's vorsorglich.
00:14:47: nun hat ja keiner damit gerechnet Dass das hoch geht wie eine Rakete.
00:14:51: Also jeder in der Corona-Zeit hat ja irgendwas umgebaut.
00:14:54: Er hat einen Garten gemacht, er hat ein Pool gekauft oder E-Bikes!
00:14:57: Das war ja in der Coronazeit und die zwei drei Jahre war ja Hölle.
00:15:00: Wirklich also das waren unsere nicht nur unsere Umsatzstärkste in Jahren sondern auch einfach von der Arbeit her.
00:15:06: Also
00:15:07: statt Kurzarbeit, Auftragspult?
00:15:09: Volle Pullen muss man ganz klar sagen und da hatten wir auch nie mit gerechnet dass so viel auf uns zukommt.
00:15:15: Wir konnten es gut bewerkstelligen, wir haben Glück gehabt dass wir den einen und anderen Mitarbeiter noch gewonnen haben.
00:15:20: Obwohl das ja auch immer weiter schwierig ist.
00:15:22: vielleicht nachher nochmal ein Thema.
00:15:24: Wir haben also in der Zeit wirklich und dann ist ja Lukas auch schon danach mit eingestiegen wirklich viel zu tun gehabt.
00:15:31: ich möchte noch mal ganz kurz eben zurück auf Lukas.
00:15:33: seine Idee dass er den Betrieb übernehmen will da waren wir sehr überrascht aber auch sehr stolz Das muss man auch sagen dazu.
00:15:42: Also das war deine Idee, sondern das war sein...
00:15:44: Ganz freiwillig!
00:15:45: Da ist nie druggesprochen.
00:15:46: Also meine Idee oder mein Plan war immer mit dreiundsechzig aus dem Unternehmen auszuscheiden ob ich verkaufe also da hatten wir auch schon mehr Gespräche dazu oder jemand anders übernimmt.
00:15:56: aber dann ist Lukas freiwillige und selber gesagt du Papa was hast du?
00:16:01: Was machst Du mit deinem Betrieb?
00:16:03: Ja du weiss ich nur nicht.
00:16:05: Muss noch mal gucken.
00:16:06: ne und der hat gesagt ja du will dich vormachen Ich konnte
00:16:09: das Thema, ich wollte aber die Corona-Zeit nochmal eben abarbeiten.
00:16:12: Die also mit Wachstum verbunden war.
00:16:15: wie nachhaltig war denn das Wachstraum?
00:16:17: Also du sagst das waren die auftragsstärksten Jahrgänge gings dann danach wieder runter oder konntet ihr dann expandieren?
00:16:25: Ja auch expandiert haben wir.
00:16:27: es hat sich so ziemlich gehalten.
00:16:28: Es waren schon ein paar Monate mal dabei wo dann wie gesagt sich das wieder eingepindelt hatte.
00:16:32: Aber im Prinzip sind wir stetig gewachsen, das muss man auch ganz klar sagen.
00:16:37: Kannst du so vom Markt her denn sagen in der Coronazeit waren es vor allen Dingen natürlich Privatleute die so investiert haben?
00:16:46: Danach wirst Du sicher versucht haben auch ein paar gewerbliche Aufträge an Land zu ziehen und da muss man ja auch überlegen.
00:16:57: ist dass das richtige Konzept so zu einem Gesamtdienst Leister zu werden oder bleibe ich Holzhandel?
00:17:03: Nein, Gesamtdienstleister.
00:17:04: Also deswegen haben wir das ja weiter umgestrickt weil einfach viel mehr nachfragen wenn ich nur beim reinen Holzhandel für Paket und Türen geblieben wäre ist der Markt gibt es nicht so viel her für die Unternehmen die wir alle im Umfeld haben Das ist die Preissituation, die Kalkulation eine schlechte.
00:17:20: Also hier ist das ganz klar diese Renovierung und Dienstleistung ein großes Thema.
00:17:24: So, und renovieren.
00:17:25: also ihr habt ja einen ganz breiten Produktportfolio.
00:17:28: da gibt es Sanitär, da gibt's Fliesenlegen und ich weiß nicht was alles, da habt ihr umfangreiche Informationen was ihr da alles anbietet.
00:17:35: nur das machen ja nicht deine eigenen Leute.
00:17:39: Das machen ja Subunternehmer oder wie stehen wir das vor?
00:17:42: Partner
00:17:43: gesehen nicht als Sub sondern Partnerbetriebe.
00:17:45: Genau, den großen Teil machen wir.
00:17:47: Wir trockenbaumaler Paket legen alles was sie wie vorarbeiten sind und wir können die eigenen Leute zu dem Zeitpunkt auch besser steuern.
00:17:54: kann ich sagen du um elf Uhr halb zwölf musst du da sein muss die Decke nochmal im Spachtel und Alles andere ist dann getimt über einen zeitgenauen Zeitplan tageweise.
00:18:03: man kann nicht neben dem Partnerbetrieb sagen Du musst um zwölfe oder dahin Dahin der plant ja auch ein bisschen.
00:18:07: also Tage ist ein Zeitplan Licht davor Ablauf planen ganz genau Und danach wird das gesteuert.
00:18:12: geht alles über unseren Tisch?
00:18:15: Habt ihr eine spezielle IT dafür oder?
00:18:17: Ja, wir sind jetzt...
00:18:18: Hat
00:18:18: dir dann das alles im Kopf.
00:18:19: Und da hat der Lukas das wird es ein bisschen umstricken.
00:18:23: also ich bin mal in der alten Schule die auch noch gerne was schreibt aber wir haben schon Programme dafür keine Frage unter dem geht's auch nicht.
00:18:30: Auch Zeiterfassung geht alles übers Handy und all diese Dinge.
00:18:32: Aber Wir müssen da schon weiter.
00:18:34: und dass der Lukasz ist da im Thema er ist Der Spezialist für solche Sachen hatte ja auch so ein bisschen gelernt und Ich Bin eher Für Die praktische Seite da ansprechbar und abläufe.
00:18:45: Und ja, diese Dinge.
00:18:46: Gut, Lukas du hast das Unternehmen übernommen.
00:18:49: Und Fanan sagt gerade also es war deine Entscheidung?
00:18:54: Hast ihn gefragt was machst du mit dem Betrieb?
00:18:56: ich möchte den gerne weiterführen.
00:18:58: Genau!
00:18:59: Jetzt willst du wahrscheinlich wissen wie ich auf die Idee komme.
00:19:02: Ja wirklich
00:19:02: nicht ja nahe.
00:19:04: Nein Also ich habe das natürlich als kleines Kind immer miterlebt.
00:19:08: Wie war das Die Zeit, die war auch nicht immer einfach muss man aussagen.
00:19:13: Also vielleicht ist das auch so ein Grund warum im Moment nicht so viele Betriebe übernommen werden beziehungsweise viele Betriebennachfolger suchen weil die Zeit mit dem selbstständigen Vater ist natürlich sehr gering Das muss man einfach sagen.
00:19:26: also dann waren wir zum Fußballspiel da oder irgendwas.
00:19:29: aber ich sag mal so Urlaub großartig.
00:19:32: die ersten Jahre war auch nie zusammen.
00:19:35: Da wurde an der Wohnwagen wird dann mit Mama irgendwo hingebracht und mit meiner kleinen Schwester bis Papa drei, vier Tage da geblieben.
00:19:42: Und dann muss er wieder ins Büro.
00:19:45: Das ist halt selbst unständig.
00:19:48: Aber das müssen wir eigentlich daraus sehen.
00:19:52: Wieso mache ich das überhaupt?
00:19:54: Das ist doch eigentlich eine scheiß Zeit so... Wenn man die ersten oder die eigenen Kinder hat, man hat keine Zeit für die oder sieht sie selten.
00:20:01: Nee, ich habe das einfach aus dem Aspekt gesehen immer dieses eigentlich die Zeit selber einteilen zu können.
00:20:09: Also das war eigentlich immer so mein Hauptargument, ich habe keinen der mir was vorschreiben kann.
00:20:15: Mir sagt keiner da kannst du keine Urlaub nehmen, da kannst nicht mal eine Stunde zum Arzt gehen oder mal eben zum Friseur oder was auch immer.
00:20:22: Das war immer so meins, was ich da gesehen hab, wo ich dachte, da bin ich her meiner Lage Ich kann Entscheidungen für mich treffen und auch wenn es um den Betrieb nachher geht Mir sagt nicht einer, ja du musst das jetzt so machen.
00:20:36: Wir kaufen jetzt die Säge oder die Sääge Ich kann das für mich entscheiden.
00:20:41: was will ich haben?
00:20:42: Wo sehe ich den besten Kosten?
00:20:44: nur zum Faktor
00:20:46: und Du bist jetzt seit gut einem Jahr.
00:20:48: Ich glaube seit Anfang fünfundzwanzig bis zu Inhalte des Unternehmens.
00:20:51: Genau
00:20:52: ich habe zum zweiten ersten Fünfund zwanzig Papa Kompletzer hundert Prozent ausbezahlt.
00:20:58: Also du hast das Unternehmen gekauft?
00:21:00: Ja.
00:21:00: Ist ja auch nicht so alltäglich, ne?
00:21:02: Nee ist auch nicht einfach gewesen muss man auch sagen weil es da wenig Förderung gibt beziehungsweise eigentlich gar nichts für Neugründer ja aber wenn man was übernehmen will er sehr schwierig.
00:21:15: was ich auch sehr traurig finde muss ich sagen weil die Wirtschaft das eigentlich nicht hergibt oder die ich sage mal auch den Wissensstand der verloren geht im Moment durch die Betriebe die nicht übernommen werden.
00:21:26: dass man sowas nicht fördert ist für mich immer ein bisschen fraglich.
00:21:30: Aber da war es auch, also da muss man auch sagen, da haben wir auch einen guten Partner mit der Volksbank an der Hand die gleich gesagt haben Wir unterstützen das Ganze und wir sehen da auch Zukunft drin.
00:21:43: Das war auch immer so.
00:21:43: der Gedanke von mir Handwerk hat Zukunft.
00:21:46: Also egal was irgendwer sagt, das Handwerk wird immer bleiben Und durch den Fachkräftemangel, dem wir haben.
00:21:58: Also da gehe ich ganz stark voraus, weil glaubt ihr beide gehört auch zu den Boomern.
00:22:03: Da wird noch einiges kommen was renoviert werden muss und ... Nee und?
00:22:09: Der
00:22:09: stellt uns jetzt in die alte Ecke, werkt ihr das?
00:22:11: Ja so ein bisschen.
00:22:13: Ich bin auch ganz ruhig, halt mich auch ganz ruck.
00:22:14: Sollte nicht schon längst
00:22:15: was gesagt...
00:22:17: Nein!
00:22:17: Aber das sind so Sachen, die in der Zukunft kommen.
00:22:21: Aber wie ist das mit der Freien-Zeiteinteilung?
00:22:23: Und selbstbestimmt muss er nach einem, anderthalb Jahren, musst du ja jetzt schon dir einen Urteil da bilden
00:22:29: können.
00:22:30: Das ist nicht so, wie man sich es vielleicht vorgestellt hat.
00:22:32: also ... Man, dass es jetzt nicht so... Dass man sagt ich mache heute nur sechs Stunden.
00:22:38: Der schreibt, das ist noch voll aber ich gehe einfach.
00:22:40: Nee dann muss man schon weiter durchziehen.
00:22:42: und auch wenn man ein hartes Wochenende hatte wo man wirklich viel gemacht hat, viele unternommen hat wo ein anderer sagt oh jetzt bleibe ich noch einen Tag zu Hause.
00:22:50: Ich habe den Tag Urlaub Montags noch eingetragen aber wenn ich weiß dass ich schon mit einem vollen Schreibtisch ins Wochenende gehe dann muss man auch nochmal Samstags hin oder auch nochmal Sonntags.
00:23:03: Wo ich da noch ein bisschen anders bin wie Papa und ich glaube auch der eine oder andere ältere Geschäftsführer die sind dann so Egal wann ins Büro gehen, aber ich hab das schon so eingeteilt dass ich sage Sonntags ist wirklich der Tag wo ich mal zu Hause bleibe.
00:23:19: Ich habe mit meiner Freundin seit letzten Jahren einen Hund und da will man auch den Sonntag zumindest mal zusammen verbringen wenn man sich unter der Woche
00:23:27: nicht... Also Worldwide Alive Balance ist schon wichtiger?
00:23:31: Ja klar dieser Sonntage ist ein heiliger Tag für mich zumindest.
00:23:37: Anrahmen wir es vielleicht an einem anderen Tag Aber dieses Work-Life Balance, was so extrem im Moment kommt.
00:23:45: Da bin ich kein Fan von, sagen wir es mal so.
00:23:48: Selbstständiger wird das
00:23:50: auch nicht so durchzuhalten.
00:23:52: Aber okay ja nun muss jemand Fritt aber nochmal fragen du hast eben gesagt ich hatte immer schon vor mit drei und sechzig das Unternehmen zu verkaufen.
00:24:01: Das muss man sich aber auch leisten können
00:24:03: oder?
00:24:04: Das ist richtig.
00:24:05: also wenn man Ziele verfolgt sind.
00:24:07: ja nun wie gesagt haben gerade über Work-Life Balance gesprochen.
00:24:09: Wir haben also Ich sage mal, die älteste Generation in den Vierundzwanzig Sieben also wirklich sechs Tage immer gearbeitet und sicherlich ist es auch viel zu kurz gekommen.
00:24:20: Aber wir haben darauf hingearbeitet.
00:24:22: in vielen Bereichen das ja nicht nur Firma privat muss ja alles so ein bisschen geregelt haben damit man sagen kann okay mit rein Sechzig nicht Punkt rein Sechs aber da will man irgendwie auch andere Prioritäten setzen und das haben wir hier gemacht.
00:24:38: Wer
00:24:38: ist wir jetzt, du und deine Frau oder?
00:24:40: Ich und meine Frau.
00:24:41: Oder meine Frau und ich haben andere Prioritäten gesetzt dafür.
00:24:46: Dafür ist er zu hundert Prozent auch Chef.
00:24:48: Wir unterstützen ihn auch die nächsten Jahre noch täglich per Telefon oder sonstiges.
00:24:53: Das finde ich auch ganz gut und finde auch gut dass ja Lukas das macht.
00:24:57: Wir entscheiden noch viele Dinge zusammen aber im Endeffekt entscheidet er weil er Chef isst.
00:25:01: Entscheidend auch das wollte ich eben dazu sagen also alle die Dinge die wir anschaffen müssen oder sollten, werden immer vorgeschlagen von Mitarbeitern und entscheiden wir zusammen.
00:25:10: Im Endeffekt sagt Lukas dann der Chef das kaufen wir weil wir es gut gebrauchen können gut einzusetzen.
00:25:16: nein aber noch mal zurück auf die eigentliche Frage Das war lange vorbereitet haben wir vor zehn Jahren schon gesagt also ich werde nicht bis sieben sechzig achtundsechzig arbeiten.
00:25:25: Wir haben damals schon vieler für getan.
00:25:26: wir waren ja in der boomerzeit und in der boomerzeit hat man auch Geld verdient das muss man sagen.
00:25:31: so demarkt zeigen kann ich ehrlich sagen da ist mehr ... im Pop-Money übergeblieben als heute bei dem Euro.
00:25:37: Da wissen wir ja auch, wie das alles so der Hase gelaufen ist.
00:25:39: damals also... Wir haben alle darauf hingearbeitet, wir haben es gut hinbekommen.
00:25:43: meine Frau war immer eine Arbeit und nun wollen wir die Zeit auch genießen weil einfach in unserem Alter zu viel andere Themen auf den Tisch kommen, die auch bei euch an der Zeitung stehen auf den letzten Seiten.
00:25:57: Und deswegen haben wir gesagt jetzt müssen wir mal ran da wirds alles nix.
00:26:01: Aber es ist sehr ungewöhnlich gerade wenn man selbst ein Unternehmen aufgebaut hat, dann haben doch ganz viele Seniorchefs ein Problem damit das wieder abzugeben.
00:26:11: Die sitzen dann sozusagen vor ihrem Lebenswerk und wollen tun sich schwer damit es loszulassen und in andere Hände zu geben.
00:26:19: Und du hast schon vor zehn Jahren angefangen und gesagt mit drei sechszig möchte ich daraus also Wir diskutieren alle über Verlängerung der Lebensarbeitszeiten.
00:26:28: Mit Dreiundsechzig raus können sich doch viele nicht erlauben, aber du hast das ganz gezielt vorbereitet?
00:26:34: Ja genau!
00:26:35: Gab es
00:26:35: da einen speziellen Grund für?
00:26:36: oder hast du einfach keine Lust mehr?
00:26:39: Die Lust habe ich immer, sonst wäre ich jetzt nicht dabei.
00:26:40: Mir hat das nach wie vor Spaß.
00:26:42: ohne Ende-Upgradmitte.
00:26:43: Ich hab noch so viel alte Stammkunden die wir nachher noch betreuen und die wir auch noch nicht abgeben ist einfach so... Dort einfach zu viele Kontakte, die man noch nicht so von heute auf morgen nehmt.
00:26:54: Da muss ich mal bei dem melden.
00:26:56: also mir macht es Spaß nach wie vor Das ist ganz klar.
00:27:00: und wir werden wie gesagt Die Firma soweit wie's geht auch in schwierigen Phasen.
00:27:04: die können immer noch kommen.
00:27:05: Wir wissen gar nicht was passiert.
00:27:07: Wir haben auch Höhen- und Tiefen durchgemacht Und wir haben auch schwierige Phasend gehabt.
00:27:12: Die haben wir auch überstanden.
00:27:12: die sind nicht nur mit mehr Stunden zu leisten und da wieder aufzufangen sondern muss da schon einen guten Plan haben, um das wieder auf die rechte Reise
00:27:20: zu kommen.
00:27:21: Sag noch mal die Motivation!
00:27:22: Warum hast du schon sehr früh gesagt mit dreiundsechzig will ich aufhören?
00:27:25: Weil ich in den Jahren vorher auch genug gemacht habe.
00:27:27: Also wenn nicht die Stunden... Da sind viele im meinem Alter, die auch Unternehmer sind, die wirklich geknüppelt haben ohne Ende und wir sehen ja in den letzten Jahren was so passiert ist, dass es auf der Welt so los ist oder wir auch nicht vergessen.
00:27:40: Corona hat das Ganze noch bestärkt in den Jahren auf der letzten Zielgerade.
00:27:44: Was haben wir heute?
00:27:45: Heute haben wir Krieg und allen Kram, was da so läuft.
00:27:48: Also kann ich nur jedem raten wenn es eben geht egal ob selbstständig oder als Arbeitnehmer so früh wie's geht nicht die Segel streichen sondern so früh, wie geht ins Ruhestand zu gehen und die Zeit genießen sind vollgenießen.
00:28:02: Ja oder Altersteilzeit oder sowas.
00:28:04: Das ist ja heute auch ein riesen Ding.
00:28:07: Vielleicht auch nochmal von meiner Seite vielleicht einzusteigen.
00:28:12: Was natürlich, was der Papa gerade schon gesagt hat sind halt auch die Einschläge, die immer näher kommen.
00:28:17: man kriegt das mit von Unternehmern, die ihr Betrieb abgeben und wirklich vierundzwanzig sieben gearbeitet haben und keine Ahnung drei Monate später eine Diagnose kriegen ja, die will man eigentlich nicht haben dafür hat man nicht sein ganzes Leben gearbeitet ne?
00:28:31: Und ich glaube dass macht denen, machte oder meinen Eltern zumindest das Ganze vielleicht noch ein bisschen einfacher.
00:28:40: Ja, jetzt hast du das noch vor dir.
00:28:43: Er hat gesagt er hat geknüppelt, ja da musst du knüppeln.
00:28:47: Das war ein fließender Übergang oder Du bist als Seniorberater noch dabei?
00:28:55: Also das heißt du bist nicht nach mir die Sinnflut sondern gibst schon noch Ratschläge und hilfst vielleicht auch mal mit
00:29:06: In allen Dingen also über noch damit dabei.
00:29:07: Also wenn ich gefragt werde, ob ich hier kann es mal im abladen oder kannst diesmal machen?
00:29:12: Oder kannst was nachbringen ist alles kein Problem.
00:29:15: Ich sag den Lehrlingen zum Beispiel auch immer Ob ich jetzt mache, ob du es machst, ob zu fegen oder das Unkraut wegzumachen oder dies muss gemacht werden und da ist für uns egal wer der wehrigen Namen welchen Range hat.
00:29:28: wir sind eine Familie Und so nehmen wir das auch in der Firma gut hin.
00:29:31: Wir haben auch zum Fünfundzwanzig hier im Jubiläum, was ja noch gar nicht so lange her ist ein tolles Video bekommen.
00:29:37: von den Mitarbeitern die haben sich alle persönlich nochmal bedankt waren wir alle zu Tränen gerührt?
00:29:41: das muss man auch ganz klar sagen.
00:29:42: ist sie auch nicht normal und wir haben kaum Fluktration?
00:29:47: wenn?
00:29:47: es muss ich auch ehrlich sagen wenn es Problem gibt gibt's immer mal mit der leerlingen probleme dass heute nicht so einfach da richtig weiterzukommen dann kann Lukas sicherlich auch noch etwas zu erzählen.
00:29:57: Er hat auch mal gesagt, wir müssen ausbilden wollen aber den Ärger an dem man damit hat heute das ist eine grande Katastrophe.
00:30:04: Da muss man ganz klar sagen.
00:30:05: Aber deine Perspektive für die nächsten Jahre ist jetzt nicht Holzhandel sondern Wohnmobil
00:30:12: oder so ähnlich?
00:30:13: Ja ja genau.
00:30:15: Wir machen ein bisschen Motorsport hier und da.
00:30:17: Wir sind viel mit den Kollegen unterwegs.
00:30:20: Was für Motorsport machst du denn?
00:30:21: Ich
00:30:22: nicht selber bin dabei, wir sind ja jetzt am Nürburgring auch gewesen.
00:30:25: Da gibt es auch einen kleinen Film dazu.
00:30:28: Es
00:30:28: waren nur ziemlich viel Stau und viele sind gar nicht bis dahin gekommen?
00:30:31: Ja das war wohl so, da waren ja wirklich hunderttausend mehr durch Jozzo Bosse, ich habe fast gesagt Verstappen.
00:30:38: Da interessieren wir uns immer, wir fahren mehrmals im Jahr durch die Gegend auf Oldtimer treffen, ich hab bis vor einem halben Jahr noch Motorrad gefahren oder so weiter... Motoren haben uns immer interessiert, auch für Lukas war das immer ein Thema und da werden wir uns sicherlich ein bisschen mehr mit befassen.
00:30:54: Das ist schon so.
00:30:54: Wir wären nicht nur mit Moen wie unterwegs sein sondern werden auch andere Dinge genießen.
00:30:58: Ja schön!
00:31:01: Und Lukas muss jetzt mal sehen, wie er das Unternehmen in die Zukunft führt?
00:31:04: Wie schätzt du denn die Zukunft so ein?
00:31:08: Die Zukunft schätze ich eigentlich für unseren Bereich sehr stark ein weil Wenn man allein die Statistiken guckt, sieht wie viel Renovierungsbedarf in Deutschland nicht nur in der Grafschaft sondern ganz Deutschland besteht.
00:31:21: Sieht das schon nicht schlecht aus in dem Sektor?
00:31:24: Dazu muss man auch sagen es sind ja wie ich gerade schon gesagt habe die Boomer sind viele dabei.
00:31:31: jetzt vielleicht sehen die bei ihren Eltern schon gesehen haben eigentlich haben sie den Absprung zu spät gemacht, vom Eigenheim in eine eigene Wohnung näher zur Stadt.
00:31:41: Einfach einfache Wege zum Einkaufen, dass da einfach der Schritt zu späts gemacht wurde und die sich das jetzt für sich selber anders überlegen.
00:31:51: Also ich kenne das viel im Freundeskreis schon.
00:31:53: Da werden die Häuser dann verkauft von den Eltern wo sie dann in Wohnungen gehen um sich aufs Alter schon vorzubereiten.
00:32:01: Da ist euer Markt.
00:32:02: Und da ist unser Markt erstens die Wohnung, wo die ältere Generation dann einzieht und die Jüngeren jetzt abzugreifen, die vielleicht nicht aus dem Handwerk kommen, die niemals gemacht werden.
00:32:15: Das war früher auch ganz anders.
00:32:17: Früher konnten fast alle alles so nach dem Motto also man hatte irgendwie immer einen Freundeskreis.
00:32:23: der War Maurer einer war Fliesenleger eine war Klemmtner einer war Maler.
00:32:29: Das gibt es heute nicht mehr so wie früher.
00:32:31: Stimmt,
00:32:32: mein Freundeskreis ist weder ein Maler noch ein Maurer und noch ein Fliesenleger.
00:32:37: Und das ist heute halt ganz wenig.
00:32:40: und da brauchen die jungen Leute auch Unterstützung weil dies nicht wissen wie's läuft nachher.
00:32:45: vielleicht auch einige sind dabei dies können und da ist in der Markt herunter.
00:32:49: Es gibt ja so
00:32:49: eine bundesweite Untersuchung inzwischen Fehlbelegung von Wohnraum, dass viele ältere Menschen in großen Häusern ganz alleine wohnen.
00:33:00: Wo der Wohnungsmarkt eigentlich diese großen Wohnflächen für Familien brauchen würde.
00:33:05: aber die Menschen muss man erst mal daraus kriegen in eine altersgerechte Wohnung, die für sie viel besser wäre.
00:33:11: und dann
00:33:12: kommt euer Unternehmen und sagt wir renovieren das Haus erstmal.
00:33:15: Und die Leute müssen es dann auch wollen?
00:33:17: Ja
00:33:17: so
00:33:18: gut!
00:33:19: Ich glaube, das ist ein Thema, was wir hier nicht aufmachen sollten.
00:33:22: Weil wir da einfach zu lange diskutieren müssen.
00:33:24: aber wenn man eine Eigenheim hat und darin groß geworden ist darf man selber entscheiden wann man daraus will und wann nicht außer man kann es halt nicht mehr entscheiden.
00:33:32: Manfred hat gerade schon mal das Thema Ausbildung angesprochen.
00:33:35: also wir haben sicherlich in eurem Beruf in eurer Branche einen Facharbeiterproblem.
00:33:43: Wenn du sagst, wir haben nicht mehr so viele Maurer und so weiter im Bekanntenkreis.
00:33:47: Dann fehlen ja tatsächlich Menschen die diese Handwerksberufe ausüben und ihr seid auf diese Fachkompetenzen ja angewiesen?
00:33:55: Das
00:33:55: ist so.
00:33:56: also ich sehe das auch immer noch so.
00:33:57: Ich will gerne ausbilden.
00:34:00: Manchmal ist es auch ein bisschen schwierig weil einem teilweise ein paar Steinen weggelegt werden.
00:34:06: aber ich sage mal ich dürfte den Tischler ausbild'n.
00:34:09: Ich darf einen Bodenleger ausbild'.
00:34:10: Wir dürfen Male
00:34:11: ausbild.'.
00:34:13: Also haben wir schon mal drei Berufe, die wir schon einmal ausbilden können und dürfen.
00:34:19: Beim Tischler ist es so da müssen wir das mit einer Kooperation mit einem Partner von uns zusammen machen weil wir selber keine eigene Fertigung haben.
00:34:26: Das gehört halt dazu.
00:34:28: Ist aber auch kein Problem.
00:34:30: Das Problem ist eher wie Papa schon sagte wen zu finden.
00:34:33: also man hat wohl Bewerbungen Aber teilweise sind wirklich so schwer nachzuvollziehen.
00:34:39: dann können die nicht alleine zum Vorstellungsgespräch kommen, können nicht alleine anrufen und solche Geschichten alle.
00:34:46: Klar man versucht sie dann abzuholen.
00:34:48: es hat nicht jeder das Selbstbewusstsein, die Stärke dazu.
00:34:52: einfach aber allein schon so die Einstellungssache.
00:34:56: ich bin jeden Montag krank.
00:34:59: du kann ich da noch was haben?
00:35:00: Kann ich da auch noch etwas haben?
00:35:02: Sind das sind das Vorteile oder ist das wirklich
00:35:04: so?
00:35:05: Das muss ich leider sagen is wirklich so.
00:35:08: also sind nicht alle so Klar, aber die, die man schon so mitbekommen hat, das ist schon schwer.
00:35:14: Man spricht auch mit vielen.
00:35:15: also ich kriege es ja bei mir teilweise bei Freunden schon mit.
00:35:21: da bin ich auch nicht dann nicht stolz drauf auf den Auf die Freunde.
00:35:24: So dann reibe ich mir auch schon die Hände oder schlage mir die Hand über den Kopf zusammen.
00:35:28: wenn man die dann manchmal so hören Reden hört Dann freit doch fällt auf jeden Fall um zwölf und dreißig der Hammer.
00:35:36: Da ist bei mir Schicht im Schacht mehr mache ich nicht mal mich doch nicht kaputt.
00:35:39: Ja und das war, ich glaube meine Einstellung zu dem Thema hat sich auch die letzten Jahre noch mehr extremer geändert.
00:35:47: Das muss ich auch wohl sagen weil man es einfach aus einer anderen Perspektive sieht.
00:35:51: aber ich finde teilweise die Einstellung ist auch schwierig.
00:35:56: Gut aber trotzdem hoffe ich dass ihr noch genügend Nachwuchskräfte findet
00:36:00: für eure Unternehmen.
00:36:01: gibt doch mal eine Prognose ab wo soll denn das Unternehmen so in fünf Jahren oder vielleicht sogar in zehn Jahren sich hin entwickeln?
00:36:08: Also mein Plan ist auf jeden Fall noch ein bisschen größer zu werden.
00:36:12: Auch durch diesen Fachkräftemangel oder Mangel an Leuten, die einen Betrieb übernehmen wollen sehe ich auch noch ein bis in die Zukunft da drin einfach auch bestehende Betriebe mitzübernehmen also jetzt nicht nur im Tischlerhandwerk sondern auch im Fliesenleger Klemmtner weil man dann einfach besser aufgestellt ist und auch für das Konzept was wir haben einfach nachher dem Kunden mehr anbieten kann, flexibler sein kann.
00:36:43: Aber nicht nur dann bei uns die Sanierung mitzumachen sondern auch das was dann der andere Unternehmen auch macht also sich weiter groß aufzustellen und weiter expandieren.
00:36:57: Ich möchte schon noch ein Stück größer werden aber das muss alles in einem gesunden Maßstab sein Weil wenn man zu schnell wächst, kann das auch schnell in die Hose gehen.
00:37:06: Das ist auch so ... Man muss ja auch die Betriebe, die wir in Corona extrem gewachsen sind, wo man noch zehn, fünfzehn Leute eingestellt hat.
00:37:15: Die hatten teilweise dann schon wieder zu kämpfen, die Aufträge für diese fünfzehleute an Land zu ziehen.
00:37:21: Und das will ich nicht unbedingt, dass das passiert.
00:37:24: Aber wachsen will ich gerne!
00:37:28: Ihr seid ein Unternehmen was mit renovieren modernisieren beschäftigt ist und das soll auch so bleiben oder wird ihr dann
00:37:35: irgendwann.
00:37:37: Wenn wenn dann das jetzt vielleicht nicht weiß ich ja nicht will ich nicht will, ich jetzt nicht ausschließen.
00:37:43: Ist aber erstmal nicht der Plan.
00:37:45: also der Plan ist in einer Renovierung zu bleiben.
00:37:48: Aber ich sage mal wenn man jetzt einen Partner Betrieb ist oder ein anderer Betrieb den man noch mit Aufkauf der in einem Neubau viel tätig ist und da gut zu tun hat oder im Objektgeschäft.
00:37:58: Warum sollte man mit dem sich da nicht weiter positionieren?
00:38:01: Und gucken, ob man vielleicht sogar noch mit anderen Branchenbereichen dann auch ins Objekt mit reinrutschen kann, wo man vielleicht dann auch wieder bessere Preise kriegt, weil es mehr Namensnachhaltigkeit zu tun haben.
00:38:15: Man sich da zertifiziert hat und solche Geschichten.
00:38:18: Ja das Thema Nachhaltigkeit wird gerade am Bau immer wichtiger.
00:38:20: Da muss man schon am Ball bleiben.
00:38:23: Ja, das ist alles ganz spannend mit euch.
00:38:26: Ich habe so den Eindruck der Generationswechsel gelungen oder wie seht ihr beiden das?
00:38:31: Ja also ich würde auch behaupten dass er gelungen ist zumindest was man von außen hört.
00:38:36: man kriegt ja dann viel Zuspruch.
00:38:39: was wir noch nicht gesagt haben.
00:38:41: es ist wirklich ein langer Prozess.
00:38:42: Wir sind da bestimmt schon sieben acht Jahre dran bis das Ganze von der ersten Idee bis zur Umsetzung und wir sind noch nicht fertig.
00:38:51: Also, der wird noch weitergehen.
00:38:53: Da sind viele Dinge die muss ich noch lernen.
00:38:55: Ich hab das Fachwissen nicht was Papa hat oder auch unsere Mitarbeiter haben.
00:38:59: Das muss sich mir weiter aneignen.
00:39:01: da bin ich auch ganz froh darum die alle zu haben Bin auch froh dass ich den Rückhalt habe von Mama und von Papa Und von meiner Familie allgemein also von meine Freundinnen.
00:39:11: alles Den braucht man auch für so eine Übergabe und auch als Selbständiger.
00:39:17: da braucht man diesen Rückhalt.
00:39:18: Man braucht jemandem der einem das vernünftig übergibt, so von heute auf morgen.
00:39:22: Wenn man nur verkauft ist das vielleicht was anderes, dann ist man so raus.
00:39:26: aber dann muss man mit dem Unternehmen glaube ich auch ganz abschalten und das fällt dann wie du vorhin gesagt hast doch nicht allen so einfach.
00:39:35: glaubt dass Papa Daufer einen guten Weg ist
00:39:38: ja der wirkt ganz zufrieden.
00:39:40: das meinste mal alles
00:39:41: gut Übergabe
00:39:42: gelungen oder musst noch ein bisschen nach steuern?
00:39:44: Nein nein wir müssen da nichts nachsteuern Wie gesagt, wir besprechen ja immer alles zusammen.
00:39:49: Ist ja nicht so das wie die Tür zu machen und uns die Köpfe einschlagen wegen irgendwie anderen Geschichten sondern wir sind ein Team sogar auch mit den Mitarbeitern im Büro.
00:39:56: Wir haben jede Woche Wochenbesprechung.
00:39:58: Jeden viele Themen durch.
00:39:59: jeder hat da irgendeine Idee sich zu verbessern und nur im Team geht das normal.
00:40:04: zurückzukommen auf das auf dem Wachstum wenn man wachsen will ist keine Frage kann man alles aber man muss sehen dass man die Qualität auch hält.
00:40:11: Die Qualität ist bei uns ganz hochgestellt.
00:40:14: also Gerade die Kunden, die wir haben sind durch Weiterempfehlungen und so weiter.
00:40:20: Die Privatkunden sind über neunzig Prozent durch Empfehlung.
00:40:25: Das sieht man auch in unseren Bewertungen bei Google oder sonstiges.
00:40:28: Es sind keine gekauften, das sind ehrliche Worte, die die Kunden loswerden wollen.
00:40:34: Wir zwingen sie zu nichts sondern sagen du ... Wir werden euch bei Google noch mal bewerten.
00:40:38: oder auch mit dem Trinkgeld.
00:40:39: heute ist ganz anders wie vor zehn Jahren oder fünfzehn Jahren.
00:40:43: Vor zehn, fünfzehn Jahren haben die Jungs am Palette-Laminat in zehnte Etase geschleppt und haben nichts gekriegt.
00:40:49: Heute gibt es schon mal guten Euro auf die Hand.
00:40:51: Und das ist ja auch wichtig!
00:40:53: Wenn die Trinkgeld bekommen – die Mitarbeiter?
00:40:56: Dann sehe ich das als Wertschätzens an da soweit, dass sie auch gute Arbeit ausgeführt haben und freundlich zu den Kunden waren usw.
00:41:06: Das möchten wir auch immer wissen.
00:41:08: Wir werden nicht das Trink Geld einsammeln oder haben wir nie gemacht.
00:41:12: Aber schon zu wissen, habt ihr was bekommen oder nicht?
00:41:14: Dann wissen wir immer schon gleich.
00:41:16: Der Eindruck ist ein guter und Liesje Möhler wird beim nächsten Kaffee trinken.
00:41:19: Sagen du wenn ihr was wollt geht mal in der Holzquadra hat.
00:41:22: Den mag das wahr.
00:41:23: Mit bei die Dürre aber den Magda Pico Bello.
00:41:26: Ja so ist es heute.
00:41:27: Das ist für uns ganz wichtig!
00:41:28: Also Generationswechsel gelungen.
00:41:32: Zufriedener Senior- und Juniorchef Und für die Zukunft sieht es nicht schlecht aus, habe ich den Ahndruck.
00:41:39: Ja damit sind wir eigentlich schon wieder am Ende unseres Gesprächs.
00:41:42: Vielen Dank an meine beiden Gesprächspartner Manfred und Lukas Reining.
00:41:46: das war sehr informativ mit euch sehr persönlich finde ich super.
00:41:51: viel dank auch an Sie liebe Hörerinnen und Hörern.
00:41:53: wenn Ihnen diese Episode gefallen hat dann folgen sie Chefssachen gerne in ihrer Podcast App.
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00:42:07: Und damit tschüss bis zum nächsten Mal, ihr Rolf Masseling.
00:42:12: Das war Chef Sachen der
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