Die Grafschaft im Wahljahr: Was die Wirtschaft von Landrat und Bürgermeistern erwartet – mit Klaas Johannink

Shownotes

Am 13. September 2026 wählt Niedersachsen – und die Grafschaft bekommt garantiert einen neuen Landrat. Was bedeutet das für die lokale Wirtschaft? Rolf Masselink spricht mit Klaas Johannink, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim, über Erwartungen, Forderungen und die Frage: Wo soll die Region in zehn Jahren stehen?

Neben einem neuen Landrat wird die Wahl in vier Städten und Samtgemeinden sicher neue Bürgermeister hervorbringen: in Nordhorn, Neuenhaus, Uelsen und Emlichheim. Hinzu kommen die Wahlen in Bad Bentheim und Wietmarschen. Die Herausforderungen sind groß: Fachkräftemangel, Bürokratie und internationale Krisen belasten die Wirtschaft in der Region. Die Wirtschaftsvereinigung fordert deshalb, dass sich die neuen Amtsträger schnell zusammenfinden und gemeinsam an einem Kurs für die Zukunft arbeiten. Denn die Zeit drängt.

Was erwartet die Wirtschaft von den Kandidatinnen und Kandidaten? Wie kann die Politik innovative Unternehmen mit Zukunftsperspektiven unterstützen? Und was unternimmt die Wirtschaftsvereinigung, um die Region zukunftsfähig zu machen? Antworten gibt es in der sechsten Episode der dritten Staffel von „Chefsache(n)".

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00:00:01: Chefsachen, der Wirtschaftspodcast, der Grafschafter Nachrichten und der Wirtschaftsvereinigung.

00:00:07: Mit Räufmasserlinge und Gästen aus der Region.

00:00:13: Internationale Krisen, Wachstumsschwäche in der deutschen Wirtschaft, Bürokratie-Hürden – was erwartet eigentlich die Wirtschaft von den Kandidaten zur anstehenden Kommunalwahl?

00:00:25: Darüber möchte ich heute sprechen mit Glasje Hanning, dem Vorsitzender der Wirtschaftvereinigungen für die Grafschaft Bentheim Und damit herzlich willkommen zur neuen Folge von Chefsachen.

00:00:35: Ja, klar!

00:00:36: Die Wirtschaftsvereinigung hat ja nun schon zwei Veranstaltungen hinter sich in diesem Jahr den Neuers Empfang und kürzt sich die Mitgliederversammlung.

00:00:44: In beiden war im Grunde das Thema wie geht es denn jetzt eigentlich weiter?

00:00:48: Nun rückt der Wahltermine näher und die Wirtschaft kann sich immer mit sich selbst beschäftigen.

00:00:54: aber sie wird sicher auch fragen müssen Welche Anforderungen stellen wir denn an unsere kommunalen Verwaltung, unseren kommunalen Parlamenten und an die Kandidaten, die dafür jetzt kandidieren?

00:01:07: Denn wir kriegen ja eine ganze Menge neue Menschen in die Führungsposition.

00:01:11: Das sind ne ganze Menge!

00:01:12: Wir haben also mal mindestens einen neuen Landrätein, einen neuen landrat.

00:01:17: das wissen wir noch nicht bis lang.

00:01:18: Stand heute sind es drei Kandidatinnen oder zwei Kandidatinnen einkandidat.

00:01:22: dann haben wir noch In Nordhorn, Neunhaus, Ölsen, Emlichheim werden auch auf jeden Fall neue Chefs auf die Bürgermeistersitze kommen.

00:01:29: Dann haben wir noch Wiedmarschen und Bandtime.

00:01:32: Da stehen die Kandidaten noch wieder zur Wahl.

00:01:34: Da wissen wir noch nicht, werden sie es weiterhin machen?

00:01:36: Gut nur Schüttoff ist da ein bisschen außen vor.

00:01:38: Die haben einen etwas anderen Wahlzyklus aber es wird sich eine ganze Menge verändern.

00:01:42: Das kann ja auch positive Aspekte sein.

00:01:44: Ja, das bietet uns zumindest Gelegenheit auch mal sozusagen die Anforderungen der Wirtschaft an Kommunalpolitik ein bisschen zu beleuchten.

00:01:50: aber lasst uns mal mit dem großen Ganzen erst anfangen.

00:01:53: also alle Experten sind sicher einig dass diese seit sieben Jahren anhaltende Konjunkturschwäche der deutschen Wirtschaft eben keine Konjunktion ist sondern eine strukturelle Schwäche.

00:02:02: und jetzt möchte ich mal einen Zitat auflegen Wir müssen den Mut aufbringen in unserem Land jetzt die Veränderungen vorzunehmen, die notwendig sind um wieder an die Spitze der wirtschaftlichen und der sozialen Entwicklung in Europa zu kommen.

00:02:17: Das klingt ja eigentlich sehr aktuell!

00:02:19: Weißt wer das gesagt hat?

00:02:21: Ach, dass kann eigentlich jeder beliebige Kanzler gesagt haben, man ist glaube ich in allen Wahlkämpfen immer gerne gesagt wird.

00:02:28: Es hat aber kein beliebiger Kanzlerin gesagt sondern es hat Gerhard Schröder gesagt.

00:02:32: Gerhard Schroeder!

00:02:33: Der letzte wirkliche... Reformpolitiker im Bundeskanzleramt und zwar als er seine Agenda Jahrzehnte zehn vorgestellt hat, das war wohl im März zwei Tausend drei.

00:02:45: Und da hatte ja auch viele Ziele genannt unter anderem die Verbesserung der Rahmenbedingungen für mehr Wirkstum und mehr Beschäftigung sowie den Umbau des Sozialstaats und seine Erneuerung

00:02:57: usw.,

00:02:57: also Der hat diese Dinge formuliert, er hat es auch durchgesetzt.

00:03:03: Sogar seine Amtsnachfolgerin Angela Merkel hat ihn sehr dafür gelobt.

00:03:08: heute wird das ein bisschen kritischer gesehen und wird auch gesagt der hat eigentlich nur Sozialabbau zugunsten der Wirtschaft betrieben.

00:03:15: aber immerhin hat er eine Wende eingeleitet in Deutschland dass ist wieder aufwärts ging.

00:03:20: und die Dinge die ich gerade vorgelesen habe die Zitate die könnte ja eigentlich Herr Merz heute auch sagen

00:03:26: Könnte ja, also bis vor einer Weile hätte man hier sagen können Gerhard Schröder der letzte echte Unionskanzler.

00:03:33: Das ist ja so ein bisschen das Phänomen dass sowas wie die Agenda-Zwanzigzehn hätte ja einen CDU Kanzler seinerzeit wahrscheinlich gar nicht durchsetzen können ebenso wenig wie wahrscheinlich einen SPD-Kanzler den Atomausstieg, den endgültigen dann wahrscheinlich auch nicht durchgekriegt hat.

00:03:46: Also muss immer so ein bißchen vielleicht gegen die eigene Klientel arbeiten um dann wenigstens in aktiven Opposition noch irgendwie Stimmen mitzukriegen.

00:03:54: Vielleicht

00:03:54: ist das ein Ding.

00:03:54: Bei den Beispielen, die du genannt hast sind ja auch wunderbare Beispiele dafür.

00:03:58: dann als es dann zur Abstimmung kam sowohl beim Atomausstieg als auch bei der Agenda haben große Teile der jeweiligen Oppositionen mit dafür gestimmt.

00:04:06: und

00:04:07: heute haben wir einen Kanzler, der Einherrstellter in einem Podcast hat gesagt Friedrich Merz fehlt ebenso eine Vision.

00:04:15: Der ersetzt Reformen durch Hoffnung.

00:04:21: Das ist also eine ganz komische Situation, in der wir uns befinden.

00:04:24: Der März ist ja mit ganz großen Vorschusslehrern angetreten gerade aus der Wirtschaft.

00:04:28: Die haben gedacht jetzt wird es mal wieder richtig vorwärts gehen.

00:04:33: die Ampel hat uns eigentlich zu Tode regiert.

00:04:36: Ist ein bisschen stark formuliert aber hat für die Wirtschaft nicht viel getan.

00:04:40: heute gibt's auch in den Unternehmen viele die sich Herrn Habeck zurück wünschen.

00:04:44: Ja man muss ja auch dann sagen... Es gibt ja auch glaube Ich weiß gar nicht, wer es war.

00:04:47: Hat ja auch mal gesagt dass der größte Teil der Arbeit ist halt dann auch Mehrheiten zu finden und sich da abzustimmen und das ist ja bei naja Friedrich Merz Nicht immer so ganz auf der oberen Prioritätenliste gewesen.

00:04:58: Na ja gut und was jetzt, ob jetzt Frau Reiche gerade auf dem Stuhl so viel progressiver und moderner ist als Herr Habeck es vorher war?

00:05:06: Das will ich jetzt mal nicht weiter kommentieren.

00:05:08: Ja das ist ganz schwierig mit Frau Reicher.

00:05:09: also die Wirtschaft hat auch da große Erwartungen gehabt und ist doch in vielen Dingen enttäuscht.

00:05:15: Die Modellisierung kommt irgendwie nicht in Gang, die sie immer und auch der Kanzler ja immer versprochen hat.

00:05:19: Ich

00:05:20: glaube einige wenige Teile der Wirtschaft sind ganz glücklich mit ihr, aber das sind dann wahrscheinlich eher ihre ehemaligen Arbeitgeber.

00:05:25: Aber ja in vielen Bereichen wo es wirklich vorangehen müsste, wo was passieren müsste passiert da im Moment herzlich wenig weil sie sich auf anderen Kriegsschauplätzen doch ein bisschen verzettelt.

00:05:36: nach meinem Eindruck

00:05:41: ich zitiere nochmal weiter also ich finde so viele ganz spannende Zitate nämlich Ein weiteres Zitat ist, bei uns sind immer sehr viele zuständig.

00:05:50: Aber keiner ist verantwortlich.

00:05:52: Deutschland hat ein System der atomisierten Verantwortung

00:05:55: gebaut.".

00:05:56: Das ist ein gutes Zitat, weil das zahlt voll ein aufs Thema Bürokratie.

00:06:02: Auf dass wir bestimmt auch noch zu sprechen kommen.

00:06:04: Denn ein guter Teil davon ist ja auch tatsächlich in den kommunalen Verwaltungen angelegt und wird dort gelebt.

00:06:11: Und da finde ich das ein sehr gutes Zitat.

00:06:13: Das kommt übrigens von Carsten Wildberger dem Digitalisierungsminister Und der ist ja eigentlich in der jetzigen Regierung, derjenige, der also diese Dinge vorantreiben will.

00:06:24: Er versucht es jedenfalls gegen viele Widerstände.

00:06:29: Der aus der Industrie bzw.

00:06:31: aus der Digitalwirtschaft kommt und eigentlich sehr gut wissen müsste wovon er da spricht.

00:06:37: aber er merkt auch wie schwer es ist auf allen Ebenen gegen die atomisierte Verantwortung anzugehen.

00:06:45: Ja von dem stammt übrigens auch ein anderes schönes Zitat.

00:06:48: Jetzt muss ich mal überlegen, ob ich das zusammenkriege.

00:06:49: Das hat beim Deutschen Arbeitgebertag gesagt ... Moment, dass die Art ... Nee, das Datenmodell, das sich eine Gesellschaft auferlegt, sagt ganz viel darüber aus wie diese Gesellschaft über Daten denkt.

00:07:02: Das ist erst einmal ein total sperriges Zitat aber wenn man das ein bisschen sagen lässt, ist es total gut und zahlt auch auf das einen was du gerade sagtest nämlich dieses Atomisierter.

00:07:11: also wir haben ganz viele Daten überall und irgendwo und wir müssen unsere identischen Daten an drei vier fünf verschiedenen Stellen melden Anstatt dass wir endlich mal dieses Ones Only Prinzip kommen, ich melde meine Daten einmal und die zuständigen Stellen dürfen sich die dann abziehen.

00:07:24: Und genau das hängt einmal natürlich mit unserem geliebten Thema Datenschutz zusammen aber auch mit dem Thema wer ist noch eigentlich zuständig?

00:07:30: Jetzt habe ich meine Hände auf den Daten drauf, die darf aber kein anderer sehen.

00:07:33: oder ich will nicht das einer hat und ich hab jetzt meine teure Datenbank aufgebaut.

00:07:36: Jetzt nutzt jetzt aber niemand anders.

00:07:38: wie auch immer ganz spannend wie viele Interessen da reingehen.

00:07:41: ja

00:07:41: und es zeugt letzten Endes der Umgang mit Daten.

00:07:44: Wie geht eine Gesellschaft mit Daten um wie du sagst?

00:07:47: Es zeug ja auch von der Frage, leben wir in einer Kultur des Vertrauens oder in einer Kultur des Misstrauens?

00:07:52: Gerade aus der Wirtschaft kommt immer der Vorwurf, dass wir überall so viele Daten angeben müssen.

00:07:57: Dass keine die anderen Daten weitergeben müssen und dass wir Berichtspflichten haben bis zum jüngsten Gericht.

00:08:02: Das zeugt davon das man uns eigentlich nicht vertraut.

00:08:06: Das ist ein gängiger Vorwurf aus der Wirt.

00:08:08: Ja, ein regelgegossenes Misstrauen wird es gerne formuliert.

00:08:11: ist aber nicht ganz abwegig.

00:08:13: Man muss aber auch dazu sagen, da muss man sich immer ein bisschen den Spiegel vor die Nase halten.

00:08:19: Es ist ja leider so dass jeder Schlupfloch, jeder Ausweg auch gesucht und genutzt wird sodass das sich immer wieder so einen selbst verstärkender Mechanismus ist.

00:08:28: also ich habe ganz umständliche komplizierte Regeln und vielleicht gibt es dann noch irgendwo eine Möglichkeit dadurch zu flutschen.

00:08:34: Dann geht der Gesetzgeber wieder hin und schließt wieder dieses nächste Schlupfloch, was dann zu noch komplizierteren Meldungen und Anträgen führt.

00:08:43: Wir wollen jetzt nicht über Cum-Ex und Cum-Cum-Geschäft sprechen, aber das ist auch ein Beispiel dafür, dass gezielt nach Schlupflächern gesucht wird bis der Staat versucht sie zu schließen, damit es ein nächstes Schlupffloch

00:08:53: gibt.

00:08:53: Ja ja, geht weiter bis hin zur Erbschaftssteuer oder anderen Dingen.

00:08:58: Lass uns doch mal zur Grafschafterwirtschaft kommen!

00:09:00: Du hast in der Neujahrsansprache Mitgliederversammlung kürzlich auch wieder gesagt, dass die gewählten Mandatsträger im Landkreis nach der Kommunalwahl sich sehr schnell zusammensetzen sollen sozusagen und eine gemeinsame Vision entwickeln sollen.

00:09:17: Eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Vision.

00:09:20: Da ist so wieder die Vision ja?

00:09:22: Ja!

00:09:22: Wir wollen wieder nicht mit Helmut Schmidt, wer Visionen hat soll zum Arzt gehen das hat er ja auch damals ganz anders gemeint.

00:09:27: es wird aber gerne falsch

00:09:28: zitiert.

00:09:32: Ein zukunftsmodell sagen wir mal keine vision sondern ein zukunftsmodell.

00:09:35: im grunde.

00:09:36: die frage wo wollen wir denn hin mit unserer wirtschaft?

00:09:39: und Sagt doch mal warum du das vorderst?

00:09:43: Oder warum die wirtschaftsvereinigung das fordert ist ja nicht deine nur deine persönliche forderung sondern Du sprichst ja für eine recht große

00:09:52: Vereinigung.

00:09:52: Ja genau also wir beklagen ja auf allen ebnen schuldigung Wir beklagen ja auf allen Ebenen immer ganz gerne die viele Bürokratie, die uns umtreibt.

00:10:02: Langsame Entscheidungswege oder es wird gar nichts entschieden und das beginnt schon im Kleinen.

00:10:06: Das beginnt ja auf der ganz kommunalen Ebene also in den Gemeinden, den Samtgemeindeverwaltungen rüber dann über Landkreis und da geht's halt noch weiter hoch.

00:10:15: wenn man sich da nicht einig ist wo es eigentlich hingehen soll und was eigentlich das Ziel ist Dann wird es ganz schwierig für die Entscheider Sachbearbeiter, die da unten sitzen und einen Antrag auf den Tisch liegen haben.

00:10:27: Zu sagen okay wie ist das jetzt zu genehmigen?

00:10:30: Wie ist es jetzt zu verstehen?

00:10:31: natürlich müssen wir nach Recht und Gesetz Das ganze beurteilen aber Es macht's für die komplizierter wenn die nicht wissen ja Jetzt ok mein Bürgermeister sagt mir ich soll links rum.

00:10:40: Ich weiß Aber im Kreishaus will man lieber rechtsrum.

00:10:43: Und wie mache ich es denn jetzt eigentlich?

00:10:45: und Wenn ich jetzt Genehmige und Im Kreishaus wird abgelehnt dann kriege ich nachher wieder Zwischen Die Hörner.

00:10:49: also So dass Ist der Gedanke dabei Dass Man Sagt Leute Wir Müssen Mal gucken, wo wollen wir eigentlich hingehen?

00:10:55: Wir müssen auch mal klare Ziele setzen und auch die Entscheider auch darunter zur Sachbearbeitung in den Bürgermeisterhäusern heißen sie.

00:11:05: Und in der Kreisverwaltung, die müssen auch diese Dinge wissen damit die einen Fokus haben, in welche Richtung soll es denn überhaupt gehen?

00:11:12: natürlich haben ihre Gesetzesgrundlagen nach denen Sie entscheiden müssen.

00:11:16: aber ich glaube dass manchmal Das Ganze dadurch behindert wird, dass man nicht sagt ich will was richtig machen sondern das man sagt und Gott es will nichts falsch machen.

00:11:25: Und das ist der falsche Fokus.

00:11:26: Da

00:11:27: ist genau der Punkt.

00:11:27: also wir haben eben von Schlupflöchern gesprochen die viele Gesetze beinhalten.

00:11:33: Es gibt aber auch den Begriff der Entscheidungsspielräume.

00:11:35: jedes Gesetz bietet ein Entscheidungsspielraum und Ich habe gerade bei uns in der Region das Gefühl Dass Man Nicht Guckt Was Können Wir Möwlich Machen Sondern Eher guckt auf was müssen wir achten?

00:11:47: Das

00:11:49: kommt davon, wenn ich da stehe und sage jetzt marschieren mal los.

00:11:52: Aber ich weiß nicht welche Richtung dann habe ich natürlich eine ganz große Chance in die falsche Richtung zu maschieren also bleibe ich lieber stehen.

00:11:57: Deshalb ist es einfach wichtig in bestimmten Dingen klare Linien vorzugeben.

00:12:03: beispielsweise Ich hab das ja auch so ein bisschen fokussiert auf das Thema Flächenverteilung.

00:12:08: Also wie werden unsere flächen genutzt?

00:12:09: warum muss er immer so ein bissel gucken?

00:12:11: wo's eigentlich der Engpass?

00:12:12: in den Ressourcen die zur verfügung stehen wir natürlich Ganz viele engpässe.

00:12:15: wir haben finanzielle engpäße wir haben Personalengpässo und Aber was doch auch ein wichtiger Engpass ist, das sich ja immer wieder zeigt, ist am Ende die Fläche, die uns beispielsweise in der Grafschaft Bentheim zur Verfügung steht.

00:12:25: Das sind neunhunderteinundachtzig Quadratkilometer wenn ich das richtig recherchiert habe und die wird sich nach Lage der Dinge wahrscheinlich nicht vergrößern.

00:12:33: also wenn wir jetzt mal voraussetzen dass wir hier nicht das Grafschafter Militär irgendwo einmarschieren lassen Das heißt, das ist schon mal ein Engpass und wir sehen ja in der Vergangenheit dass es schon entlang dieses Engpasses ganz viele Konflikte gibt.

00:12:44: Also die Landwirtschaft hat Interessen, die Energieversorgung hat Interesse, der Tourismus hat Interessens, Naturschutz Wirtschaft Handwerk Industriedienstleister alle wollen gerne was haben.

00:12:54: Wir brauchen Verkehrswege, wir brauchen natürlich Wohnraum Und all das sind Interessen die total berechtigt sind aber dir irgendwo abgewogen werden müssen.

00:13:02: Und das ist natürlich die hochheitliche Aufgabe der Politik diesen Abwägeprozess zu gestalten.

00:13:07: Wenn jetzt aber von unseren twenty-fünf Gemeinden in der Grafschaft jede Gemeinde alles selber für sich regeln will und diese ganzen Interessen miteinander abwiegen will.

00:13:17: Und jede Gemeinder am Ende alles machen will, dann wird das Ganze natürlich total zerklüftet und zersiedelt.

00:13:26: Wir sehen das ja daran auch relativ kleine Gemeinden die wir in einer Grafschafter haben ihr eigenes Gewerbegebiet entweder schon haben oder ausweisen wollen.

00:13:38: Eigentlich gehört ja als planerisches, als bürokratisches Instrument um sowas zu verhindern.

00:13:45: Die Raumordnung da auf dem Tisch.

00:13:46: Aber ein gültiges Raumordnungsprogramm haben wir nicht.

00:13:50: Ein regionales Raumordnings-Programm gibt es nicht.

00:13:52: Es gibt zwar einen ehemaligen, das ist aber im letzten Jahr ausgelaufen und das ist mal aktualisiert worden, aber trotzdem gibt es keins.

00:14:00: Nun zaubert man so'n Raumordungsprogrammen natürlich nicht über Nacht aus dem Hut?

00:14:03: Das is'n mehrjähriger Prozess!

00:14:07: sehe ich im Moment wenig Aktivitäten, um ein neues Raumordnungsprogramm zu schaffen was dann genau diese Verteilung auch ein bisschen steuert.

00:14:16: Das eben nicht jede kleine Gemeinde ihr Gewerbegebiet schafft sondern dass man möglicherweise verteilte Aufgaben durch das meinetwegen der eine mehr für frinnenverkehr zuständig ist, der andere mehr für Industrieansiedlungen, der dritte für kleinere Gewerbepflächen oder so etwas fehlt in der Grafschaft.

00:14:33: Und genau deshalb habe ich ja auch so diesen Begriff regionales Raumordnungsprogramm, ein bisschen umschifft.

00:14:38: Weil da alle aus Politik und Verwaltung gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und Gottes willen, dann reden wir in fünfzehn Jahren vielleicht noch mal weiter bis das durch ist.

00:14:46: Natürlich wäre das schön wenn wir das hätten und wenn wir es schnell aufsetzen könnten und das sollte und kann natürlich auch ein Ziel sein.

00:14:52: aber sie sind nicht verboten sich trotzdem vorher schonmal so ein bisschen abzustimmen.

00:14:56: Ist natürlich schwierig weil dann natürlich auch wieder ganz viele Interessen der Bürgermeister, der Gemeinden der ganzen anderen Beteiligten, die ich gerade aufgezählt habe aufeinander pressen.

00:15:05: Ja aber genau da beginnt ja auch eine gewisse Lenkungsaufgabe.

00:15:10: Ich würde jetzt mal vermuten im Kreishaus dass man mal ein bisschen sagt nun machen wir hier nicht einen Wünsch dir was sondern wir müssen ein bisschen aufteilen wer kann was machen?

00:15:18: Wer hat wo Potenziale und wer hat eben für bestimmte Dinge auch keine Potenzialen.

00:15:23: Da ist jetzt ja die Chance die wir ergreifen können.

00:15:26: Wir haben im alleraller ersten Podcast den wir gemacht haben das nochmal schöner Trigger, um sich vielleicht nochmal die allererste Folge vom gehen Insider an zu hören.

00:15:38: Da hat ja Wilfried Holtgrave schon erzählt das seinerzeit als diese Strukturwandeln in der Grafschaft wirklich gut funktioniert hat sagte er war einer der wichtigen Aspekte dass auch durch einen Zufall genau in der Zeit an ganz vielen entscheidenden Positionen personelle Veränderungen stattgefunden haben und neue Leute plötzlich da waren Vorbehalte, ohne dass die irgendwelche gemeinsam leichen im Keller hatten oder der eine konnte mit dem anderen und mit den anderen wiederum nicht so gut.

00:16:06: Und diese ganzen Geschichten da nicht so da waren und eher seinerzeit als Vertreter der Arbeitgeberseite mit den Arbeitnehmervertretern sehr gut klar kamen was in den Achtziger, Neunziger Jahren lange keine Selbstverständlichkeit war und in politischen Verwaltungen überall gab es da ganz viel.

00:16:21: jetzt sind wir in der Situation Wir werden also mal mindestens fünf neue Bürgermeister Fünf neue Bürgermeister Mitte September hier haben, ne Neue Landräte einen neuen Landrat und auch in den kommunalen Parlamenten wird sich ja auch ein bisschen was drehen.

00:16:37: Das könnte eine Chance sein vielleicht so'n Prozess mal neu anzugehen.

00:16:40: Neu zu sagen okay Leute wir müssen hier gemeinsam in irgendeine Richtung gehen Wir müssen gucken wo wollen wir gemeinsam in zehn fünfzehn zwanzig Jahren stehen?

00:16:48: Und da kann man nicht nur seine einzelnen Interessen versuchen, durchzudrücken.

00:16:52: Sondern dann muss man eben gucken wie kriegen wir das Gesamtpaket so geschnürt dass die Grafschaft am besten wieder richtig gut auf dem Wachstums Ast kommt und nicht einfach das Verwaltet was wir jetzt haben?

00:17:01: weil wir haben sonst ein bisschen die Gefahr wir stehen wirtschaftlich vergleichsweise gut dar.

00:17:06: Wir haben ja eine sehr breit gefächerte Wirtschaft die wir hier jetzt etabliert haben eigentlich seit diesem Niedergang der siebziger achtziger neunziger Jahre.

00:17:16: Wunderbar, wir haben eine solide Basis.

00:17:17: Aber wir müssen natürlich gucken, dass wir die auch weiterentwickeln.

00:17:20: Also du hast eben angesprochen den allerersten Podcast unserer Serie mit Wilfried Holtgrave, deinem Vorgänger bei der Wirtschaftsvereinigung als Vorsitzender und da haben wir im Wesentlichen zurückgeblickt auf den Strukturwandel weg von der Textilmonostrug.

00:17:35: Und diese Veränderungen in den politischen Verhältnissen, die du gerade nochmal angesprochen hast, die bezogen sich ja im ganz wesentlichen auf das Kreishaus.

00:17:44: Da waren beides neue Leute, die unbelastet von den Dingen der Vergangenheit also versuchten miteinander das Beste daraus zu machen in einer Krisensituation.

00:17:53: Das man natürlich auch wissen kann.

00:17:55: In gewisser Weise wiederholt sich das ja gerade.

00:17:58: wir werden auf jeden Fall eine neue Führung im Kreishaus kriegen und wir werden auch auf jeden fall eine neue führung Im Norderathaus bekommen.

00:18:06: bleibt Die Frage sind wir jetzt auch in einer krisen Situation?

00:18:08: ist das vergleichbar?

00:18:10: Ich glaube die krisensituation ist nicht vergleichba Das noch nicht.

00:18:14: Teuter, teuer!

00:18:15: Trotzdem stehen wir auch jetzt wieder am Beginn oder vielleicht sogar schon mitten drin in einem neuen Strukturwand und da muss ich dir ein bisschen widersprechen.

00:18:23: du sagst uns geht es hier vergleichsweise gut?

00:18:26: In der Grabschaft.

00:18:26: das ist so das Gefühl was die Menschen haben was auch die Wirtschaft so vor sich her trägt.

00:18:31: Ich bin aber nicht sicher ob das wirklich so ist.

00:18:34: Wie stehen die Branchen denn im Moment so dar kann man einheitlich sagen denen geht's gut oder den geht schlecht

00:18:40: Genau.

00:18:40: also einheitliche kann man das schon mal gar nicht sagen.

00:18:42: Wir haben aber gegenüber der Krise, über die wir gerade sprachen in, ich sag jetzt mal, neunziger Jahren den Vorteil dass wir eben viele verschiedene Branchen haben.

00:18:50: Da gibt's welche zwischen... Die haben echt Probleme grade.

00:18:54: es gibt auch welche bei denen es durchaus vernünftig läuft und das gleicht sich nicht aus.

00:19:00: also in Summe wäre es natürlich schöner wenn alle gerade volle Auftragsbücher haben.

00:19:05: Das meinte ich aber damit was ich gesagt habe.

00:19:06: die Krise ist nicht so hart wie die damalige als eine zweistellige arbeitslosen Quote hatten und hier richtig die Leute auf dem Baum standen und gesagt haben, was sollen wir jetzt nächste Woche machen wenn wir keine Lohntüte mehr bekommen?

00:19:18: Und das ist jetzt zum Glück nicht so.

00:19:20: Wir müssen aber echt etwas machen damit wir auch weiterhin eine breitgefächerte und gesunde Wirtschaftsstruktur hier haben.

00:19:27: Damals war ja ein Hauptproblem dass plötzlich die Arbeitslosigkeit wahnsinnig anstieg und die Einnahmen durch Gewerbesteuer usw.

00:19:36: zugleich wegfielen weil große Betriebe schließen mussten und dann hunderte tausende Menschen freigesetzt wurden.

00:19:44: Das wird jetzt sicher anders sein, denn die Krise in die wir jetzt oder die Strukturveränderung, in die Wir jetzt hineinkommen ist ja keine regionale sondern eine europaweite eigentlich nämlich durch den Einsatz von Robotik und KI wird sich das Wirtschaftsleben massiv verändern.

00:20:02: Also mal so ein Beispiel, Programmierer war vor fünf Jahren einen Beruf wo man gesagt hat wenn du das wirst dann brauchst du dir über deine Lebensstellung keine Sorgen mehr zu machen.

00:20:11: Heute sind Programmierern gehören zu den Ersten die in der Arbeitsplätze finden und so ändern sich Dinge.

00:20:17: also dieses Jahr zwei tausend sechsten zwanzig soll ja das Jahr auf Robotics sein weil die Robotik Technico Bots usw.

00:20:30: Einige Jahre schon ein Thema für Großbetriebe waren, große industrielle Anwendungen plötzlich auch für den Mittelstand sehr interessant werden.

00:20:37: und interessant heißt ja auf der anderen Seite wenn ich es nicht mache falle ich ganz schnell hinten runter.

00:20:42: Also da ist eine ganz andere Veränderung als wir sie damals mit der Textilkrise erleben.

00:20:47: Ja da war einfach das Angebot hat sich in die Richtung verlagert beziehungsweise die Hersteller haben sich in diese Richtung verlangert wo es einfach billiger Billiger zu produzieren war sprich irgendwo in fern ost.

00:20:58: da sind die ganzen textiler hingewandert und es ist nur noch so rudimentäre reste dann hier übrig geblieben mit hoher spezialisierung danach wie vorteilweise auch noch gute geschäfte machen aber der breite unterbaus weggebrochen.

00:21:08: das ist auch in der jetzigen struktur wandelt krisen sicherlich ähnlich denn man muss sehen.

00:21:15: Es ist ein Strukturwandel, das heißt wir können nicht sagen.

00:21:17: Wir wollen unsere Strukturen wiederbeleben so wie sie mal waren.

00:21:21: Ich persönlich bin davon überzeugt dass in zwanzig Jahren der Automobilbau in Deutschland nicht die Rolle spielt, die er heute spielt.

00:21:27: Der wird nach wie vor eine wichtiger Wirtschaftsbike sein aber der wird nicht mehr diese unangefochten dominante Rolle spielen.

00:21:34: Das ist zum Beispiel ein Ding was ich glaube wandeln wird Was aber auch ganz interessant war was ja auch Jan Berger im Festvortrag noch gesagt hat Wir dürfen auch nicht vergessen, dass produzierendes Gewerbe weiterhin wichtig ist.

00:21:47: Das hat er ganz hoch aufgehängt.

00:21:50: Ich kann mich noch erinnern als ich in den neunziger Jahren meine Banklehre jetzt, ob er erzählt von Krieg das die Nummer kommt jetzt bei neunzeigern die Banklehrene gemacht habe.

00:21:56: da hieß es noch ja der Wandel geht ganz klar eine Industrialisierung und dann irgendwann kommt die Dienstleistungsgesellschaft die industrialisieren.

00:22:04: die können wir jetzt alle auslagern.

00:22:05: das machen die Schneesen billiger oder weiß der Kuckuck wo?

00:22:09: Die können das alle billiger, wir machen jetzt einfach nur noch Dienstleistung.

00:22:11: Das war ja so ein neunziger Jahr, das Ende der Geschichte.

00:22:14: Wir leben alle auf einem friedlichen Planeten, keiner haut sich mehr auf die Mütze und wir können also alles da produzieren wo es am billigsten geht.

00:22:21: Und da sind wir jetzt hier einen Schritt weiter und dann sehen wir, aha eine Ende der geschichte nicht so ganz hat sie doch noch ein bisschen was verändert?

00:22:27: Vielleicht müssen wir Produktion wieder mehr selber machen!

00:22:31: Weiterhin eine sehr strukturgesunde Basis.

00:22:33: Wir haben weiterhin sehr gesunde produzierende Unternehmen in der Grafschaft, den Niedersachsen und Deutschland in Europa.

00:22:39: Was wir nicht haben ist sozusagen Forschung und sehr viele akademische Beruf.

00:22:45: Ja das ist tatsächlich... Das ist uns ja auch im Zukunftsatlas damals vorgehalten worden wo wir auch abgesagt sind im Ranking.

00:22:53: Das ist in einer Grafschaft tatsächlich vergleichsweise wenig Akademiker in den Unternehmen, wenig Forschungsausgaben.

00:23:01: Da sollten wir schon daran arbeiten, dass wir da stärker in die Richtung kommen.

00:23:04: Dass die Unternehmen auch noch stärker Inforschung und Innovation investieren.

00:23:08: also müssen wir doch im Grunde wenn wir jetzt mal wieder zurückblenden zu dem was wir jetzt nicht mehr Vision sondern vielleicht Zukunftsmodell Grafschaft nennen wollen Wenn wir da nochmal drauf gucken dann müssten wir doch eigentlich das Thema Wirtschaftsförderung anders anpacken indem wir vielleicht sagen welche Branchen, welche Industriezweige wollen wir denn jetzt gezielt entweder fördern weil wir sie schon haben oder uns bemühen Sie hier anzusielen.

00:23:34: Und bei welchen Industriezeigen wissen wir umgekehrt dass die keine sehr große Zukunft mehr haben?

00:23:39: Da müssen wir natürlich sehen das wir das erhalten was wir haben aber müssen uns klar darüber sein dass wir da keine großen Zukunftschancen mehr mit reißen können.

00:23:48: Ja, das war ja unser erster Ansatz auf.

00:23:51: Wir haben mal diese vier Punkte da mal aufgelistet die für uns wichtig sind.

00:23:53: was jetzt diese strukturelle neue Ausricht oder nicht neu ausrichtung Das klingt miss und falsch.

00:23:58: Diese struktuelle Ausrichtung Die gemeinsame struktorelle Ausrichtungen so kann man es sagen betrifft Punkt eins dass wir uns angucken welche Betriebe haben wir eigentlich?

00:24:06: Und die sind ja schon stark.

00:24:08: wir Haben richtig gute Unternehmen ganz vielen verschiedenen morgens.

00:24:11: wir haben einige hitten Champions.

00:24:13: manchmal sind wir vielleicht auch ein bisschen zu norddeutsch und sagen da schnacken wir gar nicht so viel drüber.

00:24:18: Vielleicht muss man das manchmal ein bisschen mehr ins Schaufenster stellen.

00:24:20: Aber wir müssen da gucken, welche Firmen sind in den Bereichen stark die auch in zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren relevant haben?

00:24:27: Also es geht nicht darum zu sagen Unternehmen, die die letzten dreißig Jahre stark waren, die müssen irgendwie die Zukunft retten.

00:24:32: Das wäre natürlich schön wenn wir das hinkriegen.

00:24:34: Es geht aber darum wer hat jetzt schon stärken, die uns in der Zukunft weiterhelfen und wie können wir die noch weiter aufbauen?

00:24:40: Wie können wir denen Unternehmen noch bessere Umgebungsbedingungen schaffen und dass diese Felder vielleicht noch weiter ausbauen?

00:24:48: Also wir haben einige sehr starke Unternehmen.

00:24:51: Da sind ja diese berühmten Hidden Champions, also Unternehmen die eine beachtliche Größe haben und ihre unternehmerischen Aktivitäten auch zu einem großen Teil außerhalb der Grafschaft entfalten, die richtig gut im Geschäft sind, die wirklich spezialisiert sind trotzdem aber so in der öffentlichen Wahrnehmung kaum hier präsent sind.

00:25:14: Und das machen die ja mit Absicht, also du hast das vorhin im Norddeutsch genannt?

00:25:19: Ich würde sagen, die wollen bewusst unterm Ränder herbleiben.

00:25:22: Aber ist das nicht eine Aufgabe der Wirtschaftsvereinigung zu sagen wir müssen auch für uns als Region mehr werben?

00:25:29: Wir müssen auch mal zeigen was wir alles haben und was wir alle können.

00:25:33: In Teilen machen wir das Ja weil wir natürlich auch innerhalb unseres Netzwerks in der Wirtschaftvereinigungen haben wir ja beispielsweise unter uns Veranstaltungen, wo wir immer unterschiedliche Unternehmen besuchen.

00:25:43: Hinter die Kulissen gucken, die stellen mal vor was machen wir hier eigentlich den ganzen Tag?

00:25:47: Die sind total gut besucht weil ich finde das auch mal ganz spannend bei anderen Firmen hinter den Vorhang zu schauen und zu gucken wie machen sie das eigentlich?

00:25:55: Weißens stellt man fest wir kochen alle irgendwo mit Wasser und jeder hat manchmal ähnliche Probleme auch wenn es ganz unterschiedliche Branchen sind.

00:26:02: Das machen wir schon, aber es ist natürlich nicht unsere Aufgabe jetzt nach außen zu gehen und zu sagen hier.

00:26:08: Wir haben das und das Unternehmen.

00:26:09: also das müssen schon die Unternehmen selber machen und da muss jeder Unternehmer selber entscheiden.

00:26:13: will ich lieber hier meine Nische in der ich vielleicht auch wirklich gutes Geld verdiene würde ich lieber vielleicht so ein bisschen gar nicht mal großartig kund tun oder aber gehe ich damit richtig weit nach draußen?

00:26:23: Das muss jeder unternehmer selbst entscheiden.

00:26:25: Da gibt's kein richtig und kein falsch.

00:26:26: dann muss jeder seinen eigenen Weg finden.

00:26:30: Das sehe ich ein klein bisschen anders, muss ich sagen.

00:26:32: Weil natürlich muss jeder Unternehmer das selber entscheiden.

00:26:35: aber müssen wir nicht in der Kommunikationsgesellschaft, in der wir ja nun mal leben auch mehr über Regionalmarketing nachdenken?

00:26:42: und das kann aus meiner Sicht nicht nur sein dass man hier schön Fahrrad fahren kann sondern da muss man auch mal zeigen was wir wirtschaftlich so drauf haben.

00:26:49: Das stimmt also als Insumme muss man das als Gesamtpaket natürlich noch außen mehr darstimmen.

00:26:55: Da gebe Aber das geht glaube ich am besten durch einfach Erfolgsgeschichten, die auch passieren.

00:27:01: Also ich halte nicht viel davon jetzt eine Werbeagentur zu engagieren und zu sagen macht uns mal ein schönes Konzept und wir machen jetzt nochmal noch ein paar Plakate an die Straße und geben dafür weiß nicht sechsstellige Budgets aus.

00:27:11: Ich glaube die Erfolgstories kommen eigentlich aus den eigentlichen Unternehmen heraus, die erfolgreich arbeiten und dann stellt sich vielleicht raus aha hier in der Grabschaft ist auch ein schöner Fleck.

00:27:20: da sind vielleicht noch ein Paar Quadratmeter wo sie sich auch noch neue Unternehmen ansiedeln können.

00:27:24: Links um diese Erfolgsstories auch herum.

00:27:26: Also stattdessen wirbt die Grafschaft ja mit dem Bespruch hier ist nichts.

00:27:30: Es ist ein bisschen sehr tricky, soweit denken die Leute nicht dass sie verstehen was dahinter steckt.

00:27:36: also aus meiner Sicht ist das übers Ziel hinaus geschossen und damit irgendwie daneben.

00:27:40: aber das ist das einzige in der Richtung was überhaupt im Moment gemacht wird.

00:27:45: also regionalen Marketing fehlt mir echt.

00:27:48: so du hast als Punkt gesagt also die bestehenden Unternehmen die wir haben die müssen wir ... pflegen, die müssen wir erst mal überhaupt kennen.

00:27:55: Also es gibt viele Wirtschaftsförderer von denen ich behaupte... ...die gar nicht so ganz genau wissen was in ihren Unternehmen eigentlich so los ist.

00:28:05: Da fängt's schon mit an!

00:28:06: Ja da würde ich jetzt... Ich nehm das mal zur Kenntnis und will da nicht so ganze dagegen sprechen.

00:28:12: aber also ja

00:28:14: Dann habt ihr als zweiten Punkt neue Betriebe gezielt oder zielgerichtet ansiedeln?

00:28:19: Das geht ja in die Richtung dass du sagst Wir müssen schon mal gucken, welche Gewerbe fehlen uns hier noch.

00:28:25: Welche Branchen wollen wir gerne hier haben?

00:28:28: Wie kann man das forcieren?

00:28:30: Ja es geht also... Wir schauen oder die Idee ist zu schauen welches starken Unternehmen habe ich?

00:28:36: in welchen Bereichen wachsen die?

00:28:38: Es gibt ja auch Unternehmen Prominente unternehmen sich gerade umstrukturieren sagen es gibt Bereiche Nicht mehr zukunftsfähig und andere Bereiche, da wollen wir jetzt neu reingehen.

00:28:46: Und diese Bereiche sind ja spannend.

00:28:48: wenn man sagt das sind Wachstumsbereiche nicht nur jetzt mal eben kurz sondern wirklich dauerhaft dann muss man gucken wie können wir euch da stärken?

00:28:54: was?

00:28:54: Was können wir Euch an Umfeld schaffen an Infrastruktur aber auch an Lieferantennetzwerk damit Ihr noch besser arbeiten könnt?

00:29:03: Da ist der Punkt den wir mein mit gezielt ansiedeln.

00:29:06: sprich wenn wir sagen okay es gibt in Deiner Lieferant Netzwerke Sei es Wertegal, Horizontalvernetzung Unternehmen die gut zu dir passen.

00:29:15: Die besser noch dichter an einen Standort ranrücken.

00:29:19: Da kann man da ja drauf hinwirken.

00:29:21: oder auch das Thema Gründungen werden wir auch viele gute Unternehmen in bestimmten Feldern unterwegs sind und wo es vielleicht auch clevere Köpfe innerhalb der Unternehmen geben die sagen Ja Wir machen hier ein ganz tolles Produkt Ich habe eigentlich eine ganz paar schöne Ideen, beispielsweise ein Software drum herumzustrickten oder was auch immer.

00:29:39: Also irgendwo etwas Angrenzenes zu gründen, was neu zu machen und dann kann man ja so eine Gründung auch mal bisschen forcieren und in der Nähe ansiedeln.

00:29:47: denn oftmals entstehen dann ja auch neue Unternehmen die wiederum stark werden, die nicht in Konkurrenz zu ihrem alten Arbeitgeber treten sondern in Ergänzung.

00:29:55: das kann ja auch ne ganz starke Geschichte sein.

00:29:57: also das Thema Gründungen dürfen wir dabei auch nicht vergessen.

00:29:59: Wir werden hier kein Silicon Valley werden.

00:30:03: Natürlich die echten Gründerzentren, die werden in der Regel irgendwo an Hochschulstandorten sein.

00:30:11: Weil da natürlich die meisten Ausgründungen stattfinden ist ganz klar.

00:30:14: Haben wir hier zwar in Lingen aber eben nicht in der Grafschaft selber.

00:30:19: ich finde das gut so wie es jetzt gerade ist weil mit Lingen und Zusammenarbeit ist top.

00:30:23: Da passiert eine ganze Menge sehr agile Hochschule.

00:30:27: Aber wir haben natürlich tolle Unternehmen.

00:30:28: Und auch daraus heraus kann es ja ausgründung geben.

00:30:31: Und da kann man ja auch gucken, wie kann man das forcieren?

00:30:34: Wie kann man es verstärken?

00:30:35: Da ist man schnell bei der Diskussion um Wagniskapital.

00:30:39: Die in Deutschland auch nicht so besonders toll ausgeht.

00:30:43: also wird immer wieder kritisiert dass in Deutschland viel zu wenig investiert wird im Wagnis Kapital.

00:30:49: Das also in diese Spin-offs oder in die Gründungen auch große Finanziers zu wenig Geld investieren.

00:30:57: Und wenn Sie investieren, dann eben an den Hochschulstandorten und nicht in dann doch vergleichsweise kleine Neugründungen hier in der Grafschaft.

00:31:06: Also da bin ich jetzt im Gründungsbusiness zu wenig unterwegs.

00:31:09: Meistens sind ja die ersten Schritte der Gründung noch nicht mal die teuersten.

00:31:13: also da findet sich ja oft entweder das private Kapital dass vielleicht schon ein Stück weit aufgebaut ist oder aber gibt es ja auch durchaus Unternehmer die in der Grafschaft, die möglicherweise dort Finanzspritzen auch geben um für so die ersten Gründungen.

00:31:29: Das Schwierige wird es ja meistens wenn's dann hochskaliert wird und dann kommen die großen Investitionen.

00:31:33: Wenn eine Fertigung aufgebaut werden muss, wenn ich das ganz Verdreifer fünf oder zehnfachen will in der Größe um entsprechend Skaleneffekte herzustellen, dann kommt ja meistes erst die große Investition und da wirds spannend.

00:31:44: und ja da sieht man oft auch knapp aus.

00:31:47: Ja da haben wir dann wieder das Problem Der braucht dann Gewerbegrundstück, der braucht nicht so viel Bürokratie um da was bauen zu können oder was machen zu können und er braucht Kapital.

00:31:57: Naja und letzten Endes braucht er irgendwann natürlich auch Mitarbeitende die die Branche verstehen

00:32:04: genau.

00:32:04: Und das ist vielleicht beim nächsten Problem also beziehungsweise bei den nächsten Forderungen die ihr habt Fachkräfte langfristig sichern.

00:32:12: Da fällt immer gleich das Stichwort CBB Campus berufliche Bildung

00:32:17: Ein wichtiger Punkt.

00:32:17: Ja,

00:32:18: also erstmal frage ich mich immer wie weit sind wir damit eigentlich?

00:32:21: Es gibt Leute sagen der existiert ja längst nur die bauten sind noch nicht fertig weiß ich nicht sehe ich nicht.

00:32:25: andere sagen Wir müssen erst mal was bauen dann wird das ganz schick.

00:32:28: Wo steht er denn da?

00:32:30: Irgendwo dazwischen?

00:32:31: Also es gibt natürlich schon Veranstaltungen Die auch unter dem label CBB laufen die Dann mit den vorhandenen mitteln gemacht werden in Robotikbereich und so weiter.

00:32:40: Da wird Bewerbe Schülergeschichten und So weiter die oftmals auch schon übers cbb Laufen aber natürlich Es gibt noch keine Räumlichkeiten, okay das Lernzentrum ist gerade im Bau.

00:32:50: Für mich jetzt insbesondere auch als Vertreter der Industrie ist der spannende Teil an sich das Innovationszentrum dass dann kommt und da sind grade die Planungen im vollen Gang.

00:32:59: Wir haben vor wenigen Wochen einen Workshop gehabt mit Unternehmensvertretern worums wo es darum ging wie kann er mit Inhalt gefüllt werden?

00:33:06: Das gibt ja so ein paar Themen die dort beatmet werden sollen und jetzt haben wir verschiedene Arbeitsgruppe wo das nochmal konkretisiert werden muss.

00:33:12: was muss denn da in die Stadt finden?

00:33:14: welche Software-Lösungen sind relevant, welche Hardware wird vielleicht irgendwann mal gebraucht.

00:33:20: Wie kann sowas dann später auch mal didaktisch aufgebaut werden?

00:33:23: Das ist jetzt weniger Aufgabe der Wirtschaftsvereinigung sondern wir gucken so ein bisschen in den Unternehmen.

00:33:28: wie ist die Nachfrage?

00:33:29: was müssen eure Leute zukünftig eigentlich können damit ihr in fünfzehn Jahren auch noch echt Personal auf dem neuesten Stande Technik habt?

00:33:37: also für mich als Außenstehenden als Leinen wirkt das ein bisschen verschult Wenn so ein Campus dauerhaft die Innovation in den Unternehmen befördern soll.

00:33:51: durch gute Ausbildung, muss er ja selber auch sich ständig erneuern.

00:33:54: Muss immer innovativ sein!

00:33:56: Also wenn ich jetzt – was weiß ich?

00:33:58: Eine Softwareausstattung oder eine Robotikausstattung hinstelle, dann weiß ich doch dass sie in spätestens fünf Jahren rausgeschmissen werden muss weil die dann veraltet ist und wieder etwas Neues haben.

00:34:07: Ja, da muss man sich bewusst sein und das ist ja auch ein Kerngedanke dieser Campus-Idee von vorne rein gewesen an einer Stelle so ein Innovationszentrum beispielsweise, damit man nicht überall Gießkannen mäßig die drei D Drucker hinstellt und die drucken dann in den nächsten zehn Jahre vor sich hin.

00:34:23: Sondern dass man an einer stelle gezielt technische Ausstattung auch auf einem hohen Niveau einsetzt im Bewusstsein das die Innovationszyklen natürlich verdammt schnell geworden sind.

00:34:32: Dass ich den Roboter eben nicht fahren kann bis er irgendwann auseinander fällt sondern das in fünf Jahren möglicherweise schon das nächste Modell viel mehr kann.

00:34:40: aber dann habe ich einen Punkt an dem ich wirklich investiere indem hoffentlich auch gutes Personal habe, dass eben die Schulungen also didaktisch und noch technisch umsetzen kann.

00:34:50: Das kann ich besser in einem Punkt konzentrieren und den Punkt dann am besten von morgens acht bis abends acht Uhr wirklich bespielen anstatt das sich irgendwo in jeder Schule ein Roboter in der Ecke stehen hat und er wird einmal im Jahr vor einer AG benutzt.

00:35:00: Und noch viel schneller als der Roboter?

00:35:02: Die Hardware verändert sicher die Software, die Steuerung des Geräts.

00:35:08: Also da rechnen wir ja nicht mehr in Innovationszyklen von Jahren sondern von Monaten heutzutage Und da muss man ja auch als Ausbildungsstätte dranbleiben.

00:35:17: Also das würde ich sagen ein Finanzbedarf ohne Ende, also ich muss ständig danach füttern, ständig Innovationen liefern um dort auch das zu leisten was ja aus meiner Sicht jedenfalls der Anspruch dieses Innovationszentrum ist.

00:35:31: Das heißt es ja Innovations-Zentrum.

00:35:34: So dass schon Aufgabe die öffentliche Verwaltung erkennen muss und die die Wirtschaft selbst aber auch erkennt.

00:35:40: Die die Wirtschaft aber auch kennt?

00:35:42: Denn wir haben es ja schon heute so im Berufsschulumfeld, dass wenn neue Anlagen angeschafft werden müssen und so.

00:35:49: Dann ist in der Regel das noch selten an einer Finanzierung zerbrochen weil in der Regel die Unternehmen hier sehr agil dabei sind.

00:35:57: Wenn's heißt pass mal auf!

00:35:57: Wir brauchen Anlage XY, wenn die Unternehmen sehen oh das ist ein... Das ist für uns gut, weil unsere Azubis dann auf einer aktuellen Anlage auch lernen können.

00:36:06: Dann sind die auch in der Regel bereit da Geld in die Hand zu nehmen.

00:36:09: Ich selber kann es ja aus dem Kunststoffbereich sagen das Kunststofflabor hier an den GBS beispielsweise ist recht gut ausgestattet.

00:36:15: Weil aber auch immer wieder neue Anlagen kommen und dann geht der Hut rum.

00:36:18: Und selbst wenn's jetzt aus meiner Unternehmensbrille mal gesprochen Wenns eine Extrusionsanlage isst Die für uns als Unternehmen eigentlich nicht wirklich relevant ist sagen wir für unser Azubis ist natürlich relevant, dass die auch andere Verfahren kennenlernen.

00:36:32: Also schmeißen wir da auch unsere Scheinchen mit in den Hut.

00:36:35: und auf die Art und Weise das bisher hat es recht gut funktioniert und ich kann mir auch vorstellen, dass es in der Zukunft gerade bei der technischen Ausstattung funktionieren kann.

00:36:45: wenn für die Unternehmen ein Mehrwert erkennbar ist dann werden sie auch bereit sein weiterhin mit zu investieren.

00:36:52: Das entlässt natürlich nicht den Schulträger und weitere aus ihrer Verantwortung.

00:36:56: Wo die Wirtschaft offenbar im Moment nicht bereit ist zu investieren, ist dieses mal angedachte Projekt

00:37:03: Wohnheim

00:37:04: nenn ich's mal.

00:37:04: Es gibt vornehmere Ausrücke aber die Idee des CBB war ja auch mal interessant für auswertige Auszubildende und Nachwuchskräfte zu werden, die dann auch möglicherweise hier irgendwie mal untergebracht werden müssen.

00:37:17: Da gab es mal Ideen dafür ein Gebäude zu errichten so eine Art Apartment-Gebäude, das ist vom Tisch Einmische Wirtschaft, kein Interesse gezeigt.

00:37:27: Da gab es schon recht konkrete Ideen wie das aussehen kann.

00:37:30: dann kam aber tatsächlich darauf wirklich ein bisschen die Konjunktur in die Quere dass die relevanten Unternehmen die damit am Tisch saßen gesagt haben wir haben jetzt gerade echt wirtschaftlich noch andere Projekte vor der Brust.

00:37:41: Das würde ich aber nicht sagen dass es damit vom Tisch ist.

00:37:43: Ich denke das wird möglicherweise durchaus mal wieder aufploppen das gesagt wird okay pass mal auf Jetzt haben wir hier Bedarfe, weil beispielsweise in Nordhorn über regionaler Blockunterricht stattfindet und Schüler auch von außerhalb hier untergebracht werden müssen.

00:37:58: Und die können jetzt möglicherweise erst mal in vorhandener Infrastruktur mit untergebracht werden.

00:38:03: aber irgendwann kann ich mir vorstellen dass der Bedarf nochmal hoch kommt und das man dann an diese Idee noch mal anknüpft.

00:38:08: also da ja der erste Anlauf hat nicht geklappt muss man leider sagen Ich hoffe, dass der Idee aber, dass die Idee nicht ganz vom Tisch ist sondern irgendwann wieder aufgegriffen wird.

00:38:19: Und es ist ja auch ein beliebter Sport auf die jungen Leute zu schimpfen, die alle eigentlich gar keine Lust mehr haben und am liebsten Homeoffice machen wollen.

00:38:30: Work-Life Balance und so.

00:38:32: Also vieles davon ist ja gequatsche sage ich mal.

00:38:37: also die pauschale Verurteilung der nachwachsenden Generationen hat schon immer gegeben aber Fakt ist ja dass es einfach weniger junge Menschen gibt.

00:38:47: Und wie sieht es denn aus, aus Sicht der Wirtschaft mit dem Fachkräften nach?

00:38:54: Ja das ist natürlich ein ganz schwieriges Thema.

00:38:56: Die Demografie können wir alle nicht wegdiskutieren.

00:38:59: Wir treten gerade in die harten Jahre ein und merken jetzt schon, wie's härter wird.

00:39:05: Natürlich die konjunkturelle Delle, die wir gerade haben oder wie du schon sagst, sie zieht sich ja schon länger als er schon weit mehr hat, sind auch schon ausgewachsene Beule... die arbeitet natürlich da so ein bisschen dagegen, dann ist es nicht ganz so dramatisch wenn man jetzt nicht den Personalbedarf hat wie in Boomzeiten.

00:39:21: Aber der Boomerang kommt natürlich irgendwann zurück und wir wollen alle mal hoffen dass irgendwann wieder ein echtes Wirtschaftswachstum einsetzt.

00:39:28: und dann brauchen wir wieder die Leute und dann gehen weiterhin die Boomer in Rente.

00:39:31: aber am anderen Ende kommt nicht viel nach.

00:39:33: Natürlich!

00:39:35: Da müssen wir gucken was haben wir?

00:39:36: Was kann man an Ressourcen noch weiter nutzen?

00:39:39: sprich Leute aus der Teilzeit in die Vollzeit bringen, das sind ja immer die gleichen Diskussionen, die sich da anschließen.

00:39:46: Pflegeversorgung von Kindern und diese ganzen Themen, die damit dranhängen.

00:39:51: Aber das Thema Bildung setzt nicht erst beim Campus berufliche Bildung an.

00:39:56: Das setzt schon mal fünfzehn Jahre früher an, nämlich wenn wir über die frühkindliche Bildungs sprechen.

00:40:00: Das ist auch was, wo ich mir gerne mal den Mund fuzzlig rede.

00:40:04: Jemand, der mit rudimentären Sprachkenntnissen nur in die Grundschule kommt hat gar keine Chance auf eine vernünftige Bildung.

00:40:10: Das heißt Wir müssen sehen dass da schon vorgeschaltet in den Kitas, in den Kindergärten noch mehr qualitativ hochwertig gearbeitet wird.

00:40:19: Wir haben jetzt gerade einen starken Zuwachs bei den Treubungsplätzen, bei den Kitos, bei dem Kindergärtnern.

00:40:25: Da besteht natürlich das Risiko wenn die Jahrgänge irgendwann mal wieder schwächer werden, dass man da auch schnell den Rotstift ansetzt und sagt da können wir noch Personalkosten sparen.

00:40:34: Ich habe so ein bisschen die Hoffnung, dass wir vielleicht den Dreh kriegen, dass dann man sagt okay diese Kapazitäten die dann frei werden eisig gesprochen.

00:40:43: Die setzen wir dann stärker noch in Qualität um und schauen eben auf diese Themen, wie kann man einzelne Kinder fördern?

00:40:47: Wie kann man die da hinkriegen dass sie wirklich in der ersten Klasse auch beschulbar sind denn das ist ja oftmals eine Herausforderung gerade für die Lehrerinnen und Lehrern in Grundschulen.

00:40:59: Es gibt weniger Kinder also die Anforderungen an Qualifikationen steigen im Grunde.

00:41:04: Die einfachen Arbeiten sind die Ersten die weg rationalisiert werden.

00:41:08: und je weniger Personal ich am Markt generieren kann als Unternehmer, desto stärker wird ja auch der Druck zu rationalisieren und menschliche Arbeitskraft durch Maschinen zu ersetzen.

00:41:19: Das wird weiterhin stattfinden.

00:41:20: natürlich Automatisierung Robotik da hast du recht.

00:41:23: vor allem wird sich das noch weiter verändern weil die Automatisierung und die modernere Robotik uns natürlich auch die Automation in kleineren Losgrößen ermöglicht werden bislang eher in großen Losgröschen gedacht wird wenn man über volle automatische Produktionsprozesse nachdenkt über dunkle Produktionshallen.

00:41:42: Wird das zukünftig auch bei kleineren Losgrößen und auch in kleineren Betrieben machbar sein, weil einfach die Skalierung eine ganz andere ist.

00:41:48: über das was die moderne Robotik mit sich bringt?

00:41:51: Da bin ich nochmal ganz gespannt was da passiert.

00:41:53: Ich bin jetzt aber auch tatsächlich kein Fachmann in Sachen Robotik.

00:41:55: Also ich höre dass auch die Preise für Roboter und vor allem für Kobots massiv nach unten gehen.

00:42:05: Ein großes Problem war ja auch immer die Integration, die Softwareintegration von so einem Roboter in ein Fertigungsablauf.

00:42:13: Da hatten viele Unternehmen einen gewissen Respekt vor dass man da erstmal weiß was für ein Programmieraufwand braucht und so weiter und das ist bei den Koborts jetzt gar nicht mehr der Fall.

00:42:20: Die lernt man an wie auszubilden.

00:42:22: Das kann jeder!

00:42:24: Da wird also wesentlich weniger erwartet um ein Kobort überhaupt einsetzen zu können.

00:42:29: In vielen Fällen, nicht in jedem kann man nicht sagen.

00:42:32: Aber in vielen Fellen so dass das auch für kleinere Unternehmen interessant und vielleicht auch notwendig wird von der Wirtschaftlichkeit her mithalten zu können.

00:42:40: Ja genau was ich hier gerade ansprach.

00:42:44: Ihr hattet dann noch einen Punkt Innovation ermöglichen und Kooperation organisieren.

00:42:48: also im Grunde ist es ja das was wir grade schon besprochen haben.

00:42:51: ihr habt aber nochmal einen eigenen Punkt davon

00:42:53: gemacht?

00:42:54: Also Innovationen ermöglichen.

00:42:56: einmal dieses Thema Gründungslandschaft, das hatte ich ja gerade schon angesprochen.

00:42:59: Das muss man deswegen... Ich finde es immer ein bisschen spaßig wenn alle Regionen von sich sagen wir werden hier das neue Silicon Valley, Wir machen jetzt hier einen Gründerkampus und was weiß ich?

00:43:11: Man muss da immer realistisch sein!

00:43:12: Ich glaube wie gesagt, Wenn man sich darauf die Dinge fokussiert, die wir haben Die Gründungen um vorhandene Unternehmen stattfinden Da haben wir wahrscheinlich eine ganze Menge Potenzial.

00:43:22: Gründungen aus Hochschulen heraus, das wird weiterhin an den Hochschulstandorten stattfinden weil die Leute sich da am liebsten ansiedeln wollen wo sie ihre Netzwerke schon haben.

00:43:31: Das Thema hatten wir ja gerade schon.

00:43:34: Das andere ist das Thema innovationsfreundliche Umgebung.

00:43:38: ich habe mal so gesagt ein agiles Unternehmen ist an sich aus sich heraus erstmal innovativ.

00:43:44: man muss es dann aber auch lassen.

00:43:46: sprich wenn neue Produktionsverfahren neue Produkte gemacht werden, wenn man sagt wir wollen da investieren in eine neue Produktionsanlage.

00:43:54: Wir wollen vielleicht noch mal eine Halle dazu bauen.

00:43:56: Da muss das eben auch ein bisschen flotter möglich sein als es vielleicht bislang manchmal möglich ist.

00:44:02: dass das Thema Innovation und im gleichen Artenzug das Thema Kooperation.

00:44:07: Wir haben jetzt gerade gesagt die Gemeinden und der Landkreis müssen vielleicht wieder ein bisschen enger zusammenrücken, ein bisschen besser kooperieren aber die Kette geht ja weiter.

00:44:14: Das heißt wir müssen auch gucken Kooperationen über Grenzen der Grafschaft hinaus, sagen wir mal die Achse von Nordrhein überlingen Ossnerbrück Hannover bis Berlin irgendwo.

00:44:25: Da gibt es ja immer so Stufen und man hat als Grafschafter oft das Gefühl also aus Hannover wird eigentlich nicht weiter geguckt nach Westen als bis ins Enzland danach kommt nur noch Holland und aus Berlin guckt man schon Mal nicht mehr weiter als Osnabrück.

00:44:39: Da müssen wir sicherlich auch noch ein bisschen besser wahrnehmbar werden und die Netzwerke stärken, die wir haben.

00:44:43: Wir haben schon jetzt Supernetzwerke bei den Hochschulen.

00:44:45: ob das auf niederländischer Seite ist da gibt es auch schon Zusammenarbeiten natürlich mit der Hochschule Lingen und Osnabrück Münster.

00:44:54: überall gibt's schon Netzwerken Und die müssen weiter forciert und vorangebracht werden damit eben Der Übergang von Wissenschaft in die Unternehmen hinein weiter stark ist.

00:45:03: aber da haben wir schon starke Partner.

00:45:04: dann müssen wir nur weiter dran bleiben.

00:45:08: Wenn ich mal jetzt die Grafschaft zu vergleichen mit anderen Regionen um uns herum, dann fehlt mir hier manchmal so das Prinzip des Wollens.

00:45:18: Also wir haben ganz zu Anfang schon darüber gesprochen dass wir diese Rückversicherungsbürokratie haben also dass man eher erstmal guckt warum etwas vielleicht nicht geht?

00:45:28: Ja Risikofermeidungspyrokratie, mein Lieblingswort.

00:45:31: Risikovermeidungsbюrokraties

00:45:33: wunderbares Wort.

00:45:36: Es hat ja nun auch schon mal Landräte gegeben und auch Verwaltungen gegeben, die als erstes mal gesagt haben so das will ich jetzt unbedingt.

00:45:44: Sieht man zu wie ihr das hinkriegt?

00:45:45: Das ist mein Ziel.

00:45:48: Wünschtet ihr da nicht auch im Namen der Wirtschaft manchmal ein bisschen mehr Haurubmentalität, ein bisschen vorwärtsdrengende Verwaltung und Politik?

00:45:58: Ja das ist das was wir ganz am Anfang besprochen hatten dass eben mal klare Ziele benannt werden damit eben der Entscheider, der dann am Ende einen Antrag auf den Tisch hat auch weiß was ist jetzt eigentlich politisch gewünscht.

00:46:11: Wenn dich jetzt ... Du hattest ja angesprochen es gibt ja auch immer mal so Ermessensräume in denen man arbeiten kann und wenn ich jetzt sage ich kann den vielleicht mit einer bestimmten Begründung ablehnen Ich kann aber auch eigentlich guten Gewissens zulassen diesen Antrag.

00:46:26: Und dann ist er die Frage Ja wenn ich natürlich nur das Motiv im Hinterkopf habe ich will nicht dass mir hinter einer Fossknie treten kann weil ich irgendwas jetzt doch falsch entschieden habe oder irgendeine Klage gesagt hat, nee das ging so doch nicht.

00:46:37: Wenn das die einzige Motivation ist, dann wird natürlich im Zweifel gesagt, wenn ich noch einen H in der Suppe finde, dann lehne ich das lieber ab.

00:46:43: Deswegen muss ich natürlich hingehen und sagen okay was wollen wir denn?

00:46:45: Was wollen wir beispielsweise beim Thema Energie, Windkraftausbau, Solar-Leitungen, die gebaut werden müssen.

00:46:52: Was wollen wem?

00:46:52: Bereich Verkehrswege?

00:46:53: Wo wollen wir dahin marschieren?

00:46:55: Was muss passieren oder auch nicht passieren?

00:46:58: Genauso muss man dann aber auch sagen, okay.

00:46:59: In welchen Bereichen?

00:47:00: konzentrieren wir uns vielleicht aufs Thema Umweltschutz oder auf das Thema Fremdenverkehr?

00:47:04: Oder oder oder also da sind wir wieder da wo wir ganz am Anfang waren bei dieser regionalen Raumordnung.

00:47:09: wenn klare Ziele da sind und gesagt wird in dem und den Bereich Da wollen wir jetzt beispielsweise Gewerbeansiedlung Industrieansiedlungen wirklich forcieren Und auch vielleicht die in eine bestimmte Richtung gehen Dann hat der entscheiders schon mal wieder innerhalb seiner Entscheidungsmaßstäbe schon Mal wieder eine Zielrichtung Wo er sagt Okay Das zahlt auf dieses Ziel ein.

00:47:27: Da gucken wir jetzt mal drauf und wenn es genehmigbar ist, dann genehmigen wir das auch.

00:47:31: Und nicht ich suche einen Grund um es ablehnen zu können.

00:47:34: Was tut ihr als Wirtschaftsvereinigung denn konkret?

00:47:37: Um jetzt bei der Wahl nach der Wahl so ein Masterplan Zukunft nenne ich ihn einmal für die Grafschrift konkret auch anzuschieben.

00:47:47: Das kann ja im Wahlkampf redet jeder über alles und verspricht vieles aber Irgendwer wird ja dann auf den jeweiligen Führungssessel da gewählt werden und dann muss etwas passieren, so jedenfalls eure Vorderung.

00:48:01: Ja erstmal sprechen wir natürlich mit den Kandidatinnen und Kandidaten.

00:48:03: also da haben wir jetzt schon die eine oder andere kennenlernen dürfen und wen wir noch nicht kennen, den lernen wir auch noch kennen.

00:48:12: erst machen wir natürlich einmal in vertraulichere Runde.

00:48:16: Aber wichtiger Hinweis jetzt schon, zwanzigster Augusta ist unsere Podiumsdiskussion mit den Landratskandidatinnen also derzeit zwei KandidatInnen und ein Herr Kai Schmidt.

00:48:28: die drei haben schon zugesagt wir wissen nicht stand.

00:48:30: heute sind noch ein paar Tage Zeit wo sich theoretisch noch weitere Kandidatin oder Kandidaten melden können.

00:48:35: Die werden natürlich auch eingeladen.

00:48:36: Also hier der ganz dicke Werbeblock.

00:48:38: zwanziger Augusta wird unsere Podium Diskussion sein wo wir natürlich vor allem auf die wirtschaftlichen Fragestellungen gucken und moderiert nach wie vor in kongenialer Weise von Rolf Massling.

00:48:50: Okay, so das war der Werbeblock.

00:48:53: Wo waren wir stehen geblieben?

00:48:54: Genau was machen wir also?

00:48:55: neben diesen Podiums Diskussion und den Gesprächen mit den Kandidaten wollen wir natürlich dann auch weiterhin gerne als Ansprechpartner zur Verfügung stehen dass man sich gemeinsam an Tisch setzt und sagt pass mal auf ja was will denn Wirtschaft gucken jetzt natürlich aus der Wirtschaftsbrille, wir haben natürlich ganz viele berechtigte Forderungen und es gibt eben auch andere Einflussgrößen die auch ihre Forderung haben.

00:49:14: Die prasseln dann natürlich erstmal alle auf die Kandidaten ein.

00:49:17: da sind mir klar meine Sicht.

00:49:20: der Ding ist natürlich am Ende muss alles jedes Wunschkonzert muss bezahlt werden und bezahlt wird's am ende durch Wirtschaftskraft.

00:49:26: wenn wir eine kräftige gesunde Wirtschaft haben Dann ist auch Geld dafür.

00:49:31: die anderen Themen und viele andere Themen, das darf man ja nicht vergessen, zahlen letztlich auch auf die Wirtschaft ein.

00:49:37: Also gerade hat mir schon das Beispiel Bildung.

00:49:40: Wohnraum ist auch ein wichtiges Thema wenn wir Fachkräfte brauchen, die müssen irgendwo wohnen.

00:49:45: Wenn wir keinen Wohnraum haben dann kriegen wir keine Leute hierher.

00:49:47: Ist auch ein Thema Verkehrswege.

00:49:48: Freizeitwert einer Region ist auch nicht unerheblich.

00:49:51: also es sind alles Sachen die am Ende auch auf der Wirtschaftskraft eint.

00:49:53: Also wenn ich eine attraktive Region habe kann auch eine gesunde Wirtschaft da leben wenn sie dann entsprechende Umgebungsbedingungen vorfindet.

00:50:01: Ganz am Schluss vielleicht noch beim Thema lebendige Regionen, attraktive Regionen das Thema Mobilität da könnten wir einen eigenen Podcast zu machen und diskutieren.

00:50:10: im Moment über die Verbindung Schienenverkehr bis nach Kuh worden ich glaube ein ganz wichtiges Projekt.

00:50:16: Wir haben ja ein Vorbildbeispiel im Grunde Das war der Bau der A-Ein-Dreißig Und da haben wir ja im Grunden sehen können was das für wirtschaftliche Effekte Nach sich gezogen hat.

00:50:27: Vielleicht haben wir ja das Glück, dass es mit dem Schienenverkehr nochmal einen ähnlichen Effekt gibt.

00:50:33: Wenn man ihn auch entsprechend nutzt und entsprechend bewirbt.

00:50:36: Ja aber soweit ich das sehe hat's ja in Neuenhaus zeitgleich mal mindestens.

00:50:42: also die Korrelation gibt schon einmal einen deutlichen Zuwachs an Einwohnern gegeben in Neunhaus seitdem die Bahn da ist.

00:50:51: ob jetzt die Bahn der alleinige Grund dafür ist sei mal dahingestellt.

00:50:54: Aber natürlich lebt ein Wohnraum, lebt auch ein ländlicher Wohnraum mit dem ÖPNV.

00:51:02: Wenn ich eine gute ÖPN-Vanbindung habe und ich weiß – ich komme aus beispielsweise Hochstede oder Emlichheim komme ich schnell nach Nordhorn wenn ich dort irgendwo arbeite oder umgekehrt dann ist das natürlich attraktiver dort zu wohnen als irgendwo Fan ab vom Gleis.

00:51:16: Dann reden wir natürlich wieder über die Region die derzeit im ÖPN V und am Gleiss nicht angeschlossen sind.

00:51:20: Dann gucken wir mal in den Westen des Landkreises.

00:51:24: da müssen natürlich auch noch Lösungen her.

00:51:25: Wenn man ganz weit in die Zukunft blicken könnte, sich da vielleicht auch noch ein Tor auftun.

00:51:29: Aber das sprechen wir jetzt noch nicht.

00:51:32: Ja Mensch!

00:51:33: Das war ganz spannend also... Die Wirtschaftsvereinigung spielt eine ganz wichtige Rolle hier auch in der öffentlichen Wahrnehmung von Wirtschaft als Sprachrohr aber auch als Impulsgeber und ich bin sehr gespannt ob ihr dann nach der Wahl Diese Dinge vielleicht sogar eine Art Roundtable oder so etwas auf die Beine stellt mit der Politik, mit der politischen Führung wie immer sie dann aussehen mag um diese Region Graf Schaubentheim noch weiter nach vorne zu bringen und im Wettbewerb der Regionen angesichts des Strukturwandels auch vorne zu halten.

00:52:05: Dass wir nicht zu einer verlängerten Werkbank verkommen, die nur noch zuliefert und Lohnaufträge macht

00:52:13: Das war bestimmt nicht.

00:52:14: Nein, ich glaube schon, dass sie uns da schöne Formate einfallen lassen um da auch im Gespräch zu bleiben und dranzuleiben und immer mal so ein bisschen den Finger in der Runde zu halten.

00:52:23: Ja

00:52:23: toll!

00:52:24: Das war ein schönes Schlusswort.

00:52:27: Ein schönes Versprechen.

00:52:29: Da werde ich dich daran erinnern wenn die Wahl vorbei ist.

00:52:32: Und damit liebe Zuhörer sind wir schon wieder am Ende unseres Gesprächs.

00:52:35: Vielen Dank an meinen Gesprächspartner Klaus Johanning von der Wirtschaftsvereinigung Graf Schappentheim.

00:52:41: Und vielen Dank auch an Sie, liebe Hörerinnen und Hörern.

00:52:43: Wenn Ihnen diese Episode gefallen hat, dann folgen sie doch Chefsachen in Ihrer Podcast-App!

00:52:48: Neue Episoden erscheinen etwa alle vier Wochen auf GN Online und überall dort wo es Podcast zu hören gibt.

00:52:54: Können Sie gerne wieder rein bei Chefsache.

00:52:57: und damit tschüss bis zum nächsten Mal, Ihr Rolf Masseling.

00:53:02: Das war Chefsachen der Wirtschaftspodcast der Graschafter Nachrichten und der Wirtschaftsvereinigung Graschaft Bentheim.

00:53:08: Neue Folgen finden Sie überall da wo es podcasts gibt.

00:53:12: Interessante Geschichten und Reportagen aus der Region lesen Sie auch im Magazin GN Insider Wirtschaft.

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